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Fußballer des FC Hude spielen 2:2 Die großen Favoriten der Kreisliga schwächeln

Von Manfred Nolte, Manfred Nolte | 24.04.2016, 23:53 Uhr

Der FC Hude kam am Sonntag bei der SVG Berne nicht über ein 2:2 hinaus. Der VfR Wardenburg, zweiter heißer Anwärter auf die Meisterschaft, hatte bereits am Freitag nur 2:2 gespielt.

Delmenhorst/Landkreis. In der Fußball-Kreisliga schwächeln die Topfavoriten. Wie der VfR Wardenburg am Freitag in Großenkneten, kam auch der FC Hude am Sonntag in Berne nur zu einem 2:2. Als Spitzenreiter fungiert nun der VfL Wildeshausen II, der allerdings zwei Spiele mehr ausgetragen hat als die Huder. Im Rennen um den Titel befindet sich auch der TV Munderloh.

Berne – Hude 2:2 (0:1). Die Gäste stellten das deutlich spielbestimmende Team und verdienten sich die Pausenführung durch einen Treffer von Thorben Liebsch. Der überragende Berner Torhüter Daniel Anders verhinderte mehrfach eine höhere FC-Führung. Fabian Neumann glich nach 85 Minuten aus, doch Nils Sandau (89.) brachte den Titelkandidaten erneut in Front. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Pierre Litzcobi das 2:2. „Ich weiß nicht, was den Schiedsrichter zu dieser langen Nachspielzeit bewogen hat. Auch der Freistoß, der zum 2:2 führte, war nicht berechtigt“, schimpfte Hudes Trainer Torsten Voigt.

Achternmeer – Jahn 2:1(1:0). Jahn-Coach Timur Cakmak haderte mit der Abschlussschwäche seiner Mannschaft sowie mit Schiedsrichter Sydney Eggers (Großenkneten). Die Delmenhorster bestimmten den ersten Durchgang, fingen sich dann aber einen Konter von Marco Feiler ein. „Was die Herren Schwingel, Keilbach und Miklasz an klaren Chancen versiebt haben, geht nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut“, meinte Cakmak. Kurz nach Wiederbeginn gab es einen Elfmeter für die Hausherren, den Jahns Keeper Mario Lucka parierte. Eggers ließ wiederholen, da Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Dennis Müller nutzte die zweite Chance. Mit einem Freistoß verkürzte Abdurahman Boydag. Cakmak, der sich selbst eingewechselt hatte, sah auf dem Weg vom Platz noch Gelb-Rot. „Der Schiedsrichter war eine Katastrophe. Wir haben in einer fairen Partie sieben Gelbe Karten bekommen“, meinte der Jahn-Coach.

Ganderkesee II – Harpstedt 3:1 (1:1). In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit egalisierte Christian Goritz die TSV-Führung, die Jan Spille erzielt hatte. Während der Pause machte Ganderkesees Trainer Andreas Dietrich seine Spieler auf einige Fehlerquellen aufmerksam. Seine Anweisungen wurden konsequent umgesetzt und so beherrschten die Hausherren die Partie souverän. Treffer von Jannik Schrank und Marius Gruber, der in der Nachspielzeit zulangte, bescherten den Ganderkeseern das 3:1. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der TSV-Erfolg in Ordnung“, gab HTB-Coach Marcus Metschulat zu. Gegenüber Dietrich war stolz auf sein Team. „Die Spieler haben meine taktischen Anweisungen perfekt umgesetzt“, sagte er.

Heidkrug – Hicretspor 4:2 (2:2). Turgay Thuran und Alper Cakir brachten die Gäste zweimal in Front, doch Sebastian Schroth und Benedikt Neumann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit glichen jeweils aus. Unmittelbar nach Wiederbeginn erzielte Jonas Yildiz das 2:3. In der 64. Minute kassierte Yildiz eine Matchstrafe. Auch in Unterzahl bestimmten die Heidkruger das Geschehen und erhöhten durch Waldemar But auf 2:4. „Wir haben taktisch klug gespielt und uns den Dreier verdient“, freute sich TuS-Coach Selim Karaca.

Baris – Wildeshausen II 2:3 (1:1). In einer Partie, in der sich die Gegner auf Augenhöhe begegneten, legten die Gastgeber durch Cumali Tuner und Dennis Kuhn zweimal eine Führung vor, die durch ein Eigentor von Serkan Mangal und Tobias Kern jeweils egalisiert wurde. Torjäger Kern erzielte auch den Siegtreffer für den VfL II, der nun von der Spitze grüßt. Von Meisterschaft und Aufstieg wollen Trainer Arend Arends und die Spieler derzeit aber nichts wissen. Im Baris-Lager trauerte man Chancen nach und sprach von einer unglücklichen Niederlage.