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Fußballerinnen rüsten auf TV Jahn Delmenhorst meldet sechs Neuzugänge

Von Klaus Erdmann | 09.06.2015, 08:00 Uhr

Nach dem Aufstieg in die Regionalliga und dem Landesmeistertitel vergrößern die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst den Kader.

Delmenhorst. Einen Tag nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft, die die Fußballerinnen des TV Jahn mit einem 4:2 gegen Sparta Göttingen unter Dach und Fach gebracht haben (wir berichteten), nannte Bernd Hannemann die bisherigen Neuzugänge des Ersten der Oberliga-Staffel West und Aufsteigers in die Regionalliga Nord. Hannemann („Die neuen Spielerinnen sind flexibel einsetzbar“), der beim TVJ gemeinsam mit Petra Zimolong die sportliche Führung der Frauen-Fußballsparte bildet, und zudem als Co-Trainer tätig ist, gab gestern folgende sechs Namen bekannt:

 Lena Funke (die 22-jährige Defensivkraft spielte früher für die SF Wüsting und zuletzt für den Zweitliga-Sechsten BV Cloppenburg, sie tritt im Frühjahr ein Auslandssemester an); Ariane Schube (die 28-Jährige kommt vom Bremer Verbandsliga-Fünften ATSV Sebaldsbrück, die Innenverteidigerin spielte u. a. auf Rügen und in der ersten Schweizer Liga); Maren Genath (die 17-jährige Stürmerin wechselt ebenfalls von Sebaldsbrück zum TV Jahn); Daniela Hampel (18-jährige Offensivspielerin aus Sebaldsbrück); Michelle Lupprian (18 Jahre, defensives Mittelfeld, eigene Zweite) und Marisa Philipp (17 Jahre, Offensivspielerin, eigene Zweite). Hannemann: „Wie sind mit der Suche noch nicht am Ende. Es steht noch der eine oder andere weitere Name auf dem Zettel.“

Jahn vergrößert den Kader, denn in der Rubrik „Abgänge“ tauchen lediglich die Namen Svenja Blancke (verlässt den Verein aus Studiengründen) und Anna Nikolaides (Auslandsjahr).

Gegnerinnen müssen früh los – zu Helene Fischer

Ebenso wie Cheftrainer Claus-Dieter Meier lobte Hannemann beim 4:2 über Göttingen die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der Jahn zum dritten Mal (nach 1975 und 1979) die Landesmeisterschaft errang. Meier sprach von einem „spannenden und flotten Spiel auf Augenhöhe“. Seine Elf sei „etwas besser“ gewesen. Nach dem Finale hatten es einige Sparta-Spielerinnen eilig, denn sie wollten in Hannover das Konzert von Helene Fischer besuchen...

Apropos: Zu den Besuchern im Barsinghausen gehörten auch Marco Castiglione und einige Mitstreiter. „Wir waren sechs Leute und ich hatte Trikots besorgt“, berichtete Jahns Fußballchef. Von den vier Toren, die ausnahmslos Anna Mirbach erzielte, war ihm insbesondere das 2:2 in Erinnerung geblieben: „Das war ein 25-Meter-Schuss, ein tolles Tor.“

P. S. Die Rückfahrt bezeichnete Bernd Hannemann als „klasse“ und „fröhlich“.