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Futsal-Bezirksmeisterschaft A-Jugend VfL Stenum träumt nach Bezirksmeisterschaft groß

Von Sebastian Hanke | 18.02.2019, 14:06 Uhr

Auch auf Bezirksebene ist der Lauf der A-Junioren des VfL Stenum nicht zu stoppen. Bei der Futsal-Bezirksmeisterschaft in Lutten am vergangenen Wochenende holten die Stenumer den ersten Platz und träumen nun von der norddeutschen Meisterschaft.

Direkt nach dem Gewinn der Futsal-Kreismeisterschaft in Wildeshausen vor wenigen Tagen erklärte Frank Radzanowski, Trainer der A-Junioren des VfL Stenum, ein erfolgreiches Abschneiden bei der Bezirksmeisterschaft zum nächsten Ziel seiner Mannschaft. SSeit Samstag steht fest: Sie hat ihr Vorhaben erreicht. Vier von fünf Partien entschied der VfL im Modus „jeder gegen jeden“ für sich. „Die Jungs haben sich super präsentiert und waren von Anfang an sehr gut drauf“, bilanzierte Radzanowski. Jetzt träumt die Auswahl vom Kirchweg schon von der Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft.

Doch eins nach dem anderen: Beim Bezirksturnier in Lutten lief es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Team des Ausrichters hinaus. Nachdem Stenum die JSG Westerhausen/Buer im ersten Spiel mit 5:0 bezwungen hatte, standen mit dem TuS Lutten und der JSG Friedrichsfehn/Petersfehn die zwei „schwersten Gegner“ (Radzanowski) auf dem Programm. „Wer einmal zurückliegt gegen Lutten, der wird nicht zurückkommen“, erklärte Radzanowski. Im vergangenen Jahr verlor der VfL Stenum noch denkbar knapp gegen Lutten, allerdings habe das Team „daraus gelernt“, wie das torlose Remis belegte. Grundlage war die gute taktische Leistung der Stenumer, die gegen sehr defensiv agierten.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit TuS Lutten

Im Spiel darauf wartete direkt der nächste Mit-Favorit: Gegen die JSG Friedrichsfehn/Petersfehn gewannen die Stenumer mit 3:2. Die Tore erzielten Tom Geerken, Felix Oetjen und Jan-Luca Rustler, der mit sieben Treffern der Top-Torschütze der Stenumer war. „Es war ein kraftraubendes Spiel für meine Jungs. Wir haben eine 2:0-Führung leichtsinnig hergegeben und kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielt“, erklärte der VfL-Coach. Fortan mussten seine Spieler Tore schießen, um den Titel zu gewinnen. Die Devise war klar: Vor dem TuS Lutten stehen und „das Ding“ holen.

Daraufhin kamen die A-Jugendlichen des VfL richtig in Fahrt. Den JFV Leer besiegten die Stenumer mit 7:1. Das letzte Spiel gegen JSG Hellern-Hasbergen-Osnabrück gewannen sie mit 3:1. Zwar hatten auch die Luttener eine Ausbeute von 13 Punkten, mit 11:2 Toren allerdings die schlechtere Tordifferenz als der VfL Stenum (18:4).

Erfolg im Bezirk erschwert Vorbereitung

Zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams kann es bereits am kommenden Sonntag in Walsrode kommen. Im südlichen Niedersachsen findet die NFV-Meisterschaft der A-Junioren im Futsal statt. Gespielt wird im leistungsorientierten Hammes-Modus. Dabei treffen nach dem gesetzten ersten Durchgang jeweils die Tabellen-Nachbarn aufeinander. „Wir werden die Niedersachsenmeisterschaft mit vollem Herzen spielen“, stellte Radzanowski im Vorfeld des Turniers klar.

„Problematisch“ sei allerdings, dass einen Tag vorher ein Testspiel – auf dem Feld – gegen den Landesligisten SV Brake geplant ist. „Das ist ein sehr wichtiges Testspiel, das müssen wir unbedingt wahrnehmen“, erklärte der VfL-Coach und verriet, dass an einer Verschiebung „um einen Tag nach vorne“ gearbeitet werde.

Norddeutscher Meister wird in Walsrode ermittelt

Trotz der Terminenge werden die A-Jugendlichen des VfL mit großen Hoffnungen nach Walsrode fahren. „Wir wollen zur norddeutschen Meisterschaft“, bestätigte Radzanowski. Aus terminlicher Sicht ist das ambitionierte Vorhaben nicht ganz unproblematisch: Das Turnier mit Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg wird am 3. März ausgetragen. Zwei Tage zuvor, am 1. März, 19.30 Uhr, starten die Stenumer, Tabellenführer in der Bezirksliga, am Kirchweg gegen das Ligaschlusslicht VfL Wildeshausen in die zweite Hälfte der Feldsaison. „Wir können den Jungs nicht verbieten, die Turniere zu gewinnen“, erklärte Radzanowski und freute sich trotz der Strapazen auf das kommende Wochenende in der Halle.