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Georg Zimmermann optimistisch Trainer des TV Dötlingen glaubt an den Ligaverbleib

Von Manfred Nolte | 19.11.2015, 23:00 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer des TV Dötlingen sind in der Tabelle unmittelbar vor den drei Abstiegsrängen postiert. Ihr Trainer Georg Zimmermann ist optimistisch: Er geht davon aus, dass seine Mannschaft nicht absteigt.

Die Kreisliga-Fußballer des TV Dötlingen haben im bisherigen Saisonverlauf enttäuscht. Das Team von Trainer Georg Zimmermann ist unmittelbar vor den drei Abstiegsrängen postiert und muss sich große Sorgen um den Ligaverbleib machen. Zimmermann hofft auf eine Leistungssteigerung und peilt einen Platz im unteren Mittelfeld an.

Schwächen in der Offensive

„Wir haben sehr oft Unentschieden gespielt und dabei unnötig Punkte gelassen. Das lag in erster Linie an unseren Schwächen im Offensivbereich“, erklärt der erfahrene Übungsleiter. In Roman Seibel (Tur Abdin) und Sebastian Bröcker (VfL Wildeshausen) habe man vor der Saison die gefährlichsten Angreifer verloren. „Die haben für Entlastung gesorgt“, weiß Zimmermann. Die Youngster Felix Brand und Maxi Struve hätten zwar gut eingeschlagen, müssten aber noch Erfahrungen sammeln. Die Abwehr sei stärker als in den Vorjahren. Auf Neuzugänge aus anderen Vereinen hofft Zimmermann nicht. „Wir sind ein kleiner abgelegener Landverein, wer will dahin“, zeigt sich der Trainer realistisch.

Viele Studenten im Kader

Zimmermann hofft, dass sich die gute Jugendarbeit des Vereins mittelfristig auszahlt. Die A-Junioren kicken in einer Spielgemeinschaft mit dem FC Huntlosen und dem TSV Großenkneten. Von dort ist vorerst allerdings nicht viel zu erwarten, doch in den eigenen B-Junioren gibt es das eine oder andere Talent. „Wir müssen hoffen, dass die Jungen dabei bleiben. Für viele Kicker hat der Fußball nicht mehr eine so große Bedeutung wie früher“, schildert Zimmermann. So gäbe es immer wieder Absagen aus privaten Gründen und die Trainingsbeteiligung sei nicht gut. So um die zehn Akteure erschienen zu den Übungseinheiten, wobei allerdings auch etliche Studenten im Kader seien. „Früher hat man nach dem Training oder den Spielen noch das eine oder andere Bier getrunken. Heute rennen die Spieler auf dem schnellsten Weg davon“, bedauert Zimmermann.

Trainer zeigt sich kämpferisch

Ein weiterer Grund für das schlechte Abschneiden seien auch die drei Roten Karten. Der TVD-Coach zeigt sich kämpferisch. „Wir wollen uns die gute Arbeit der vergangenen Jahre nicht kaputtmachen lassen, und weiterhin etwas für die Zukunft aufbauen. Das wird harte Arbeit erfordern, doch wenn die Jungs mitziehen, schaffen wir das.“