Ein Angebot der NOZ

German Open Championships Drei Jahn-Paare beim größten Turnier der Welt

Von Daniel Niebuhr | 19.08.2015, 15:40 Uhr

Drei Tanzpaare des TV Jahn Delmenhorst Tänzer präsentieren sich in Stuttgart bei den german Open Championships auf großer Bühne.

Vor Lampenfieber sind auch erfahrene Tänzer nicht sicher, erst recht nicht beim größten Turnier der Welt. Drei Paare des TV Jahn erlebten die Nervosität auf der internationalen Bühne jüngst am eigenen Leib: Holger und Ulla Sander, Reelf Gerdes/Martina Ringe-Schuster und Patrick Niemann/Sandra Cancino waren in Stuttgart bei den German Open Championships dabei – zusammen mit knapp 4500 weiteren Paaren aus mehr als 50 Ländern.

Das Paar Sander startete in zwei Turnieren und erzielte respektable Resultate. Im GOC A Standard landeten die Delmenhorster auf Platz 50 von 82 gestarteten Paaren, den Sieg holten sich Wei Wei und Choi Cheuk Lai aus China. „Etwas mehr hatten wir uns schon erhofft“, erklärte Ulla Sander danach: „Wir waren viel zu aufgeregt und konnten unser Potenzial nur begrenzt zeigen.“

Deutschland Zweiter im Medaillenspiegel

Zusammen mit Gerdes/Ringe-Schuster stellten sich die beiden dann den WDSF Open Senioren II Standard mit 267 Paaren. Nach der zweiten Vorrunde war für die Sanders Schluss, es reichte zum geteilten 242. Platz. Gerdes und Ringe-Schuster erreichten die Zwischenrunde und holten Rang 141. „Sie sahen richtig gut aus“, fand Ulla Sander. Den Sieg sicherten sich Alberto Belometti und Barbara Pini aus Italien.

Die beste Leistung der Jahn-Delegation zeigten die Latein-Tänzer Patrick Niemann und Sandra Cancino, die sich in den WDSF Open Senioren I zusammen mit den Italienern Federico Gassani und Francesca Mori Barigazzi den 27. Platz teilten.

Weil die German Open Championships Amateure und Profis vereinen, gab es für die Delmenhorster auch viel zu sehen. Unter den Besuchern war mit Alfons Hörmann auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Den Medaillenspiegel gewann zum zehnten Mal in Folge Russland vor Deutschland. Auch wenn die Delmenhorster Paare kein Edelmetall zur Bilanz beisteuern konnten, war Stuttgart eine Reise wert.