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Gespräch über Schiedsrichter-Strafen Vorstand des Fußballkreises kündigt Kompromiss an

Von Lars Pingel | 09.12.2016, 13:56 Uhr

Der Vorstand des Fußballkreises Oldenburg-Land will gemeinsam mit den Vereinen eine Lösung für die Berechnung von Schiedsrichter-Strafen finden. Die Clubs müssen pro Team im Spielbetrieb einen Referee stellen, sonst werden Bußgelder fällig.

Mitglieder des Vorstands des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst und zwei Vereinsvertreter bilden eine neue Arbeitsgruppe, die eine Lösung für das Problem der Berechnung der Strafgelder für fehlende Schiedsrichter finden soll. Das ist das Ergebnis einer Besprechung im Anschluss an den öffentlichen Teil einer Arbeitstagung in Kirchhatten, berichtete der Kreisvorsitzende Erich Meenken am Freitag.

Jugendarbeit soll gewürdigt werden

Ab dem älteren D-Jugend-Jahrgang müssen Vereine pro Team, das im Spielbetrieb integriert ist, einen Referee stellen. Gelingt das nicht, werden Strafgelder fällig, die nach einem Beschluss des NFV erhöht wurden und deren Höhe sich nach der Mannschaft richten, die in der höchsten Liga spielt. Je höher die Klasse, desto teurer wird es. „Da kommen schnell 1000 Euro für einen Verein zusammen“, erklärte Meenken. Der Kreisvorstand habe sich daher entschlossen, diese Regelung pro Verein nur einmal anzusetzen und ansonsten die geringste, die für Kreisteams vorgegebene Gebühr zwischen 100 und 200 Euro zu veranschlagen. Widerspruch gab es trotzdem, vor allem aus Vereinen, die viele Nachwuchsteams stellen, bestätigte Meenken. „Sie sehen ihre Jugendarbeit nicht entsprechend gewürdigt“, erklärte er. Dies erkenne auch der Kreisvorstand an. Deshalb wurde die Arbeitsgruppe gebildet. „Wir werden eine Lösung finden“, sagte Meenken, der auch Rückzahlungen für möglich hält.