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Große Personalsorgen HSG Hude/Falkenburg empfängt SV Henstedt/Ulzburg

Von Lars Pingel | 20.11.2015, 23:00 Uhr

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg müssen gegen den Tabellendritten SV Henstedt/Ulzburg mit einem Rumpfkader antreten. Ihr Trainer Thorsten Stührenburg geht daher pessimistisch in das Heimspiel, das an diesem Sonntag um 16.30 Uhr in der Halle Am Huder Bach angepfiffen wird.

Bange machen gilt eigentlich nicht. Thorsten Stürenburg, Trainer der Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, gehört zu den Vertretern seiner Zunft, der das Vertrauen in seine Spielerinnen auch dadurch zeigt, dass er vor den Punktspielen immer daran glaubt, dass sie dort eine Chance bekommen werden. Vor dem Heimauftritt gegen den Tabellendritten SV Henstedt/Ulzburg (10:2 Punkte), der an diesem Sonntag um 16.30 in der Halle Am Huder Bach beginnt, schraubt der Coach des Schlusslichts (0:12) die Erwartungshaltung allerdings ganz nach unten. „Wir wollen nicht vorher aufgeben“, sagt er, „doch in dieser Partie haben wir keine Chance.“

Fünf Spielerinnen fehlen

Stürenburgs ungewohnter Pessimismus erklärt sich mit einem Blick auf die Personalsituation. Neu auf der Ausfallliste in einem sowieso kleinen Kader steht Nadja Albes. Sie zhog sich einen Meniskusriss im Knie zu und fällt für mindestens sechs Wochen aus. Die Ausfallliste wird komplettiert von Kristin Schulze (ebenfalls verletzt), Katharina Stuffel, die für ihren Stammverein TV Neerstedt spielen wird, und den Langzeitverletzten Mareike Zetzmann und Sonja Cordes. Zudem werden Saskia Petersen und Franziska Bohlken angeschlagen in die Partie gehen. „Da nützt es nichts, irgendetwas schönzureden“, sagt Stürenburg. „Wir müssen das Spiel einfach überleben.“

Klare Niederlage im DHB-Pokal

Die Stärke der Gäste lernte die HSG, in deutlich besserer Besetzung, schon am 4. Oktober in der zweiten Runde des DHB-Pokals kennen. Sie verlor damals nach guter erster Halbzeit mit 23:35 (14:15). „Das Team gehört zu den Meisterschaftskandidaten“, sagt Stürenburg über Henstedt/Ulzburg, das bisher nur beim Spitzenreiter, der HSG Hannover-Badenstedt (24:25), verloren hat. Erfolgreichste Werferin des SV-Teams ist Rückraumspielerin Tina Pejic (37 Saisontore).