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Guter Auftritt bei Blitzturnier SV Atlas Delmenhorst wird in Metjendorf Dritter

Von Daniel Niebuhr | 17.07.2016, 22:42 Uhr

Die Landesliga-Fußballer des SV Atlas überzeugen beim Blitzturnier in Metjendorf. Nach dem Trainingslager zeigt sich Trainer Hahn zufrieden.

Iman Bi-Ria hatte es am Sonntagabend offenbar auf Fleißpunkte abgesehen. Mit einem Trainingslager und einem schon fast beendeten Blitzturnier beim TV Metjendorf in den Beinen packte der Stürmer des SV Atlas in der Schlussphase des Spiels um Platz drei gegen den Gastgeber noch einmal die Grätsche aus. Es stand bereits 4:0 für Atlas, doch Bi-Ria warf sich rein, um den fünften Treffer zu erzielen. Er wurde zwar zurückgepfiffen, bekam aber ein Sonderlob von Trainer Jürgen Hahn: „Das ist der Biss, den wir brauchen.“

Unglückliches Aus gegen Jeddeloh

Es blieb also beim 4:0, was für den Fußball-Landesligisten das erhoffte positive Ende des langen Trainingswochenendes war. Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag scheuchte Hahn seine Spieler über den Platz in Westerstede, danach ging es zum Turnier um den Hoppmann-Cup nach Metjendorf. Dass es dort nicht zum Endspiel reichte, lag hauptsächlich an der Kaltschnäuzigkeit des SSV Jeddeloh: Der Oberligist zwang Atlas im Halbfinale nach hartem Kampf mit 2:1 in die Knie. „Es war sehr unglücklich. Sie haben unsere wenigen Fehler konsequent bestraft“, meinte Hahn.

Sein Team war früh in Rückstand geraten, dann durch einen von Thore Sikken vollendeten Konter zum 1:1 gekommen, um kurz vor Schluss das entscheidende Gegentor zu kassieren. „Jeddeloh hat einfach eine enorme Qualität, das muss man anerkennen“, fand Hahn.

Scholz mit Doppelpack

Im Spiel um Platz drei gegen Kreisligist Metjendorf, der am TSV Oldenburg gescheitert war, machten die Delmenhorster dann kurzen Prozess. Nach dem 1:0 durch Bi-Ria und dem 2:0 durch ein Eigentor sorgte Lars Scholz mit einem Doppelschlag für den Endstand. „Wir waren müde, deshalb war es gut, dass wir das Spiel früh entschieden haben“, sagte Hahn. Zu diesem Zeitpunkt, drei Wochen vor dem Ligastart gegen den SV Bad Rothenfelde, sei die Mannschaft da, wo sie sein soll: „Nämlich in einem Zustand, der etwas wehtut.“ Immerhin: Am Montag haben die Atlas-Spieler frei.