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Haake sehnt die Pause herbei HSG Delmenhorst erwartet Absteiger ATSV Habenhausen

Von Klaus Erdmann | 30.09.2016, 16:54 Uhr

Nach den drei Auftaktniederlagen und vor der Begegnung mit dem ATSV Habenhausen, die am Samstag um 19 Uhr in der Halle am Stadion beginnt, sehnt Andre Haake, verletzter Spielertrainer der Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst, die dreiwöchige Pause herbei.

„Sie kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ich hoffe, dass die Verletzten zurückkehren und wir uns vernünftig auf das Spiel gegen Hatten-Sandkrug vorbereiten können“, sagt der Coach. Zunächst einmal müssen seine Schützlinge, Schlusslicht der Liga, aber gegen Habenhausen, Tabellensiebter und nach Haakes Ansicht Mitglied des Favoritenkreises, antreten.

Überragender Torwart und starke Brüder

„Der ATSV lebt von seiner 6:0-Deckung und verfügt mit Olaf Abshagen über einen der besten Torhüter der Liga“, betont Haake. Der Absteiger aus der 3. Liga, eine Fahrstuhlmannschaft, verlor das erste Spiel beim TSV Bremervörde (26:32), ehe knappe Siege gegen TV Bissendorf-Holte (31:30) und beim VfL Fredenbeck II (28:27) folgten. Leistungsträger sind die Rückraumspieler und Brüder Björn und Mirko Wähmann.

Colin Hörner zurück, Philipp Freese noch fraglich

„Wir müssen uns in das Spiel reinbeißen“, fordert Haake, der aufgrund einer Erkrankung bei zwei Trainingseinheiten fehlte. Die HSG muss weiterhin ohne Haake, Niclas Schanthöfer und Tim Kieselhorst auskommen. Kevin Larisch ist in das Training zurückgekehrt, gehört aber noch nicht zum Aufgebot. Philipp Freeses Einsatz versieht Haake mit einem Fragezeichen. Colin Hörner steht wieder zur Verfügung.