Ein Angebot der NOZ

Hallenkreismeisterschaft 2016 Wildeshausen und Munderloh zittern sich in Runde zwei

09.01.2016, 19:03 Uhr

Der Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen hat die Vorrundengruppe D der Hallenmeisterschaft des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst gewonnen. Er stellte den Einzug in die Zwischenrunde, die am Sonntag, 10. Januar, ab 10 Uhr ausgetragen wird, allerdings erst im letzten Spiel sicher. Das gelang auch dem Titelverteidiger TV Munderloh, der Gruppenzweiter wurde.

Das war knapp. Zwei der Favoriten auf den Sieg bei der vom FC Hude ausgerichteten Hallenmeisterschaft 2016 des Fußball-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst zogen am Samstagnachmittag erst auf den letzten Drücker in die Zwischenrunde ein, die am Sonntag ab 10 Uhr in der Halle Am Huder Bach ausgetragen wird. Das klassenhöchste Team, der Landesligist VfL Wildeshausen, und der Titelverteidiger, die Kreisligamannschaft des TV Munderloh, mussten dazu ihre letzten Spiele der Vorrundengruppe C gewinnen. Dem VfL gelang das souverän: Er bezwang den TSV Ippener, Spitzenreiter der 1. Kreisklasse, mit 5:0 und wurde mit zehn Punkten noch Gruppensieger.

Tordifferenz entscheidet

Die Munderloher, die sich gegen ihren bis dahin durchaus überzeugend aufspielenden Ligarivalen TSV Großenkneten mit einem schwer erkämpften 3:2-Erfolg in die zweite Runde hieften, profitierten von ihrer guten Tordifferenz. Auch Ippener und der Delmenhorster TB (1. Kreisklasse) hatten nach Abschluss der 15 Gruppenspiele neun Punkte auf dem Konto. Der direkte Vergleich der drei Teams, das erste Kriterium für die Platzvergabe, brachte keine Entscheidung. Der DTB hatte gegen Munderloh verloren (0:2) und gegen Ippener gewonnen (2:0). Der TVM musste gegen Ippener eine Niederlage hinnehmen. Damit war das Torverhältnis aus der gesamten Gruppenphase ausschlaggebend. Munderloh (12:6), lag vor dem DTB (8:6) und Ippener (8:7). Großenkneten (7 Punkte) belegte Rang fünf, der FC Hockensberg (0) wurde Sechster.

Abschiedsgeschenk für Trainer

Der Munderloher Co-Trainer Heiko Schwarting atmete tief durch. „Nach dem 0:2 gegen Ippener waren wir gefühlt schon tot“, sagte er. „Im Prinzip hatten wir alles abgeschrieben. Erst durch die Rechnerei auf der Tribüne haben wir mitbekommen, dass wir mit einem Wildeshauser Sieg weiterkommen würden. Wir haben viel Glück gehabt.“ Der Sprung in die Zwischenrunde sei das Ziel der Mannschaft gewesen, um dem scheidenden Chef-Trainer Niklas Kühne ein schönes Abschiedsgeschenk zu bereiten, erklärte Schwarting. Kühne betreut den TVM, wie berichtet, nur noch während des Kreisturniers. Dann übernimmt Ralf Eilenberger.

Die Wildeshauser kamen schwer in das Turnier: 2:2 – nach 0:2-Rückstand – gegen Großenkneten. Mit einem 2:0 über Munderloh schienen sie dann in der Spur zu sein, doch eine 0:1-Niederlage gegen den DTB brachte sie wieder in Schwierigkeiten, sodass sie nach dem 6:1 gegen den FC Hockensberg in ihr Endspiel gegen Ippener gingen. In dem überzeugte der VfL erstmals wirklich. Lennart Feldhus (6. Minute, 10.), Sebastian Bröcker (7., 8.) und Maximilian Seidel (10.) trafen. „Trotz des Gruppensiegs können wir nicht vollends zufrieden sein“, fand VfL-Trainer Marcel Bragula. Vor allem gegen Ippener und auch gegen Munderloh habe sein Team aber gut gespielt. Eine Verletzung von Sascha Görke, der nicht weiterspielen konnte, trübte seine Stimmung allerdings deutlich.