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Hallenmeisterschaft 2016 Organisationschef Peter Burgdorf zieht positives Fazit

Von Lars Pingel | 10.01.2016, 23:12 Uhr

Der Organisationsleiter der Hallenmeisterschaft des Fußball-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst, Peter Burgdorf (FC Hude), war mit dem Verlauf des Turniers zufrieden. Insgesamt 3000 Zuschauer kamen in die Halle am Huder Bach. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Parkplätze erhöht werden.

Hude. Peter Burgdorf ist ein Fußball-Fan. Am Sonntag war der Vorsitzende des FC Hude in jeder Ecke der Halle Am Huder Bach unterwegs; nur vom Geschehen auf dem Spielfeld bekam der Organisationsleiter des Turniers, das er mit unzähligen ehrenamtlichen Helfern aus seinem Verein seit Donnerstag veranstaltete, fast nichts mit. „Wer ist denn im Halbfinale?“, fragte er nach Abschluss der Zwischenrunde der Hallenmeisterschaft des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst. TV Munderloh gegen Tur Abdin und Atlas gegen Wildeshausen. „Das sind tolle Partien“, sagte Burgdorf, dann klingelte sein Handy. Die Anfragen, die er dort an den vier Tagen bekam, bereiteten ihm aber nie Kopfzerbrechen – und so fiel sein Fazit positiv aus. „Es ist alles gut gelaufen“, sagte er und dankte Sponsoren und Helfern: „Alle haben super mitgezogen.“ Und deshalb machte es dem Fußball-Fan auch nichts aus, dass er vom Fußball wenig mitbekommen hatte.

Lob vom Bürgermeister

Lob fingen sich Burgdorf und der FC Hude auch von Bürgermeister Holger Lebedinzew ein. „Es ist klasse, dass die Meisterschaft in Hude stattfindet“, sagte er. „Gut, dass der FC Hude, den Mut hat, sie auszurichten.“ So ein Turnier sei Werbung für den Ort. „Viele lernen ihn so kennen und kommen wieder her“, sagte Lebedinzew. „Hier kommt beides zusammen: Erstklassiege Rahmenbedingungen und ein perfektes Team, das sie nutzt.“ Burgdorf spielte den Ball direkt zurück: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde klappt bestens.“

Perfekte Übertragungen

Burgdorf freute sich darüber, dass sich die kleinen Veränderungen, die im Vergleich zur ersten Auflage im vergangenen Jahr vorgenommen worden waren, positiv ausgewirkt hatten. Ein großes Kompliment machte er dem Team, das sich um die Technik kümmerte. „Es hat einen sehr guten Job gemacht“, lobte er. Dazu gehörte, dass die Übertragung der Spiele in das große Zelt vor der Halle perfekt klappte, sogar die Spielstände und die Tabellen wurden eingeblendet.

Parkplatzsituation soll besser werden

Es hätte sich, erklärte Burgdorf, auch bezahlt gemacht, den Fanclubs des Turniersiegers SV Atlas einen Block zu reservieren. Es sei für die Sicherheit besser, wenn so viele Fans einer Mannschaft zusammensitzen, erklärte er.

Mit der Zuschauerresonanz war der Vorsitzende des FCH ebenfalls zufrieden. Etwa 3000 Zuschauer, so viele wie im Vorjahr, kamen an den vier Tagen. „Es wären noch mehr gewesen, wenn es am Donnerstag den Eisregen nicht gegeben hätte“, sagte Burgdorf.

Etwas, sagte Burgdorf, müsse im kommenden Jahr aber doch verbessert werden: die Parkplatzsituation. „Parkplätze waren knapp. Das werden wir angehen.“ Denkbar seien ein Park-and-Ride-Angebot oder die Nutzung der Fläche des Verbrauchermarkts an der Burgstraße. Dann machte sich Burgdorfs Mobiltelefon wieder bemerkbar. Der FCH-Vorsitzende verschwand zufrieden im Getümmel.