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Handball-Benefizspiel Legenden des TV Neerstedt begeistern die Halle

Von Heinz Quahs | 25.12.2018, 12:12 Uhr

300 Zuschauer kommen zum Handball-Benefizspiel der Allstars vom TV Neerstedt gegen das Verbandsliga-Team. Am Ende gibt es einen überraschenden Sieger.

Natürlich wurde eine Menge geplaudert am Samstagabend in der Halle am Sportplatz. Immerhin füllten zum Benefizspiel des TV Neerstedt nicht nur 300 Zuschauer die Ränge, auch das Team der Clublegenden um Trainer Dag Rieken hatte die eine oder andere Anekdote parat. Man war sich vorher nicht ganz einig, ob das zusammengewürfelte Allstar-Team aus noch aktiven Ex-Neerstedtern und Handball-Ruheständlern würde mithalten können gegen das aktuelle TVN-Verbandsligateam – am Ende gewannen die Legenden sogar mit 36:35. Noch wichtiger war allerdings, dass viele Spenden zusammenkamen, die dem evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“ zugutekommen – die genaue Summe wird noch bekannt gegeben.

Es war insgesamt ein Handball-Abend, bei dem alle auf ihre Kosten kamen. Zunächst begeisterten die Neerstedter Minis im Vorspiel das große Publikum, Trainer Silke von Seggern war sehr zufrieden: „Als ich kürzlich angefangen habe, konnten viele der Jüngsten gerade einmal den Ball fangen.“

Oldies Willmann und Schulenberg glänzen

Im Haupt-Event zeigten die Männerteams Tore am Fließband, herrliche Kabinettstückchen und traumhafte Anspiele. Besonders die Allstar-Goalgetter Andre Willmann und Tim Schulenberg glänzten mit ihren geschickten und überraschenden Würfen, doch auf der anderen Seite standen ihnen Erik Hübner und Andrej Kunz in nichts nach. 20:18 führte das Verbandsligateam zur Pause, doch die Legenden konterten und lagen zehn Minuten vor Schluss selbst mit 33:30 in Front. In der spannenden Schlussphase setzte sich die Routine durch, auch weil das aktuelle Neerstedter Team von Trainer Björn Wolken noch zwei Siebenmeter verwarf. „Für alle war es schon toll, vor so einer großen Kulisse zu spielen“, fand Wolken, der die Fußverletzung von Philipp Hollmann kurz vor Schluss verständlicherweise als „ärgerlich“ bezeichnete. Vereinschef Tim Mertin Gersner freute sich allerdings trotzdem: „Es war eine schöne Veranstaltung mit einem würdigen Rahmen. Dem Organisationsteam gebührt dafür Dank. Alles funktionierte reibungslos.“