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Handball-Bundesliga A-Jugend Grüppenbühren/Bookholzberg verliert beim HCE Rostock

Von Lars Pingel | 05.11.2017, 15:04 Uhr

Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihr Bundesligaspiel bei Empor Rostock mit 19:27 (12:14) verloren. Viele technische Fehler und vergebene Torchancen brachten sie um ein besseres Ergebnis.

Die Hoffnung auf den ersten Bundesliga-Sieg hat sich nicht erfüllt. Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mussten sich am Samstag beim HC Empor Rostock mit 19:27 (12:14) geschlagen geben. Die Gastgeber schoben sich dank ihres ersten doppelten Punktgewinns der Saison 2017/2018 an der HSG vorbei auf den vorletzten Tabellenplatz. „Wir haben 17 technische Fehler gemacht, dazu kamen 17 Fehlwürfe. Das ist zu viel für ein Bundesligaspiel“, erklärte HSG-Trainer Stefan Buß die Hauptgründe für die Niederlage.

In der 22. Minute liegt die HSG vorn

Die HSG erwischte einen starken Start. „Wir haben gut gedeckt und vorne unsere Dinger gespielt, mit denen wir zu schönen Toren gekommen sind“, berichtete Buß. In der 22. Minute lag Grüppenbühren/Bookholzberg mit 11:9 in Führung. Es gelang der Mannschaft aber nicht, den Vorsprung mit in die Pause zu nehmen. Sie verlor den Faden. Die Spieler schlossen ihre Angriffe überhastet, aus ungünstigen Positionen ab oder verloren das Spielgerät nach Fehlpässen direkt an die Rostocker. Die Gastgeber bestraften die HSG-Patzer: Sie warfen sich einen 14:12-Halbzeitvorsprung heraus.

HSG-Trainer Stefan Buß setzt auf Lerneffekt

Die HSG versuchte nach Wiederbeginn, zurück ins Spiel zu finden. Doch die starke Abwehr der körperlich klar überlegenen Rostocker nahm ihr recht schnell den Wind aus den Segeln. Aus ihren Ballgewinnen machten sie einen Sechs-Tore-Vorsprung, den sie souverän über die Zeit brachten. Buß hätte sich zwar die eine oder andere härtere Strafe für die robuste Vorgehensweise der HCE-Abwehr gewünscht, wusste aber auch, dass letztlich die schlechte Trefferquote entscheidend für den Spielausgang war. „Wir haben wieder vier Siebenmeter verworfen“, haderte der HSG-Trainer – richtete den Blick dann aber sofort nach vorn. „Ich bin mir sicher, dass wir auch aus diesem Spiel wieder lernen werden“, sagte Buß nach der fünften Niederlage in der siebten Partie. „Wir werden weiter arbeiten. Irgendwann kommt der Erfolg.“ Buß, der die Unterstützung der 50 mitgereisten Fans lobte („grandios“), setzt darauf, dass mit wachsender Erfahrung auf diesem Leistungslevel, die Konstanz im Spiel seiner jungen Mannschaft größer werden wird.

Drei HSG-Spieler fehlten in Rostock. Torwart Torben Knop und Außen Bennet Krix, der im Abschlusstraining umgeknickt war, mussten verletzt passen. Rückraumspieler Niklas Kowalzik ist gesperrt.

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