Ein Angebot der NOZ

Handball-Bundesliga A-Jugend HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt SC Magdeburg

Von Lars Pingel | 29.09.2017, 19:34 Uhr

Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfangen an diesem Samstag den SC Magdeburg. Das Bundesligaspiel in der Halle am Ammerweg in Bookholzberg wird um 14 Uhr angepfiffen.

Bei den A-Jugendlichen des SC Magdeburg steht Handball sogar im Stundenplan. Die Fahrt nach Bookholzberg, wo sie an diesem Samstag in der Halle am Ammerweg ab 14 Uhr auf die gastgebende HSG Grüppenbühren/Bookholzberg treffen, dürfte aber nichts mit einem beschaulichen Klassenausflug gemeinsam haben, denn die Magdeburger verfolgen in der gerade begonnenen Bundesligasaison 2017/2018 hohe Ziele.

SCM-Leistungszentrum besteht seit mehr als 20 Jahren

Der SCM fördert talentierte Handballer schon sehr lange professionell. Hinter diesem Engagement steht die Idee, möglichst viele Spieler selbst auszubilden, die den Sprung in die Männer-Bundesligamannschaft schaffen. Das Leistungszentrum des Vereins, das seit mehr als 20 Jahren besteht, nutzt für die sportliche und schulische Ausbildung seines Nachwuchses die Infrastruktur eines Olympiastützpunktes mit Eliteschulen des Sports einschließlich eines Sportinternats. Das zahlt sich aus: Die Jugendteams des SCM stellen viele Nationalspieler und sind regelmäßig unter den besten Vier in Deutschland zu finden. Das ist auch das sportliche Ziel der Mannschaft um Trainer Felix Eckert für die laufende Saison, in die sie mit drei Siegen perfekt gestartet ist. In Torwart Lukas Diedrich und den Rückraumspielern Robin und Yannick Danneberg gehören drei ihrer Akteure dem U-18-Kader des DHB an. Diese laufen auch noch für die „SCM Youngsters“ in der 3. Liga auf, die dort allerdings erst am Sonntag gefordert sind.

HSG möchte Favoriten lange ärgern

Keine Frage, der Überraschungsaufsteiger aus dem Landkreis Oldenburg, ist klarer Außenseiter. „Das ist eine sehr starke Mannschaft. Ich schätze, dass der SCM einen der ersten drei Plätze belegen wird“, lobt HSG-Trainer Stefan Buß. Für seine Spieler gelte es, die Partie zu genießen, weiter zu lernen und das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. „Wir wollen Magdeburg lange ärgern. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.“

HSG will in hohem Tempo agieren

„Wir müssen unsere aggressive Deckung spielen“, erklärt Buß, was die Grundlage dafür sein soll, dem SCM Paroli zu bieten. Eine stabile Abwehr könnte es der HSG ermöglichen, ihr schnelles Gegenstoßspiel aufzuziehen. „Wir brauchen viele einfache Tore. Im Positionsangriff sechs gegen sechs wird es für uns sehr, sehr schwer zu Treffern zu kommen“, sagt Buß, der hofft, dass von der Tribüne ähnlich viel moralische Unterstützung kommt, wie während der ersten Bundesliga-Heimpartie gegen den THW Kiel (22:40). „Ich hoffe, dass die Halle wieder voll wird“, bestätigte er und fügte abschließend an. „Wir freuen uns darauf, ein solches Spiel, gegen einen solchen Gegner bestreiten zu dürfen.“