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Handball HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II bleibt in der Landesklasse

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 02.05.2017, 16:12 Uhr

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat mit einem 28:26-Erfolg über den OHV Aurich nicht nur die schwache Serie von fünf Spielen, aus denen sie nur einen Punkt holte, beendet, sondern sich gegen den ebenfalls stark abstiegsgefährdeten Konkurrenten auch den Klassenerhalt in der Handball-Landesklasse Weser-Ems gesichert. Der TV Neerstedt II verlor gegen den VfL Rastede 22:29.

 Grüppenbühren/Bookholzberg II - OHV Aurich II 28:26 (14:14). Für beide Mannschaften ging es um zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Beginn lief es für die Gastgeber alles andere als gut. Sie lagen nach zehn Minuten mit 3:6 im Hintertreffen. Über den Kampf fand die Truppe jedoch zu ihrem Spiel und sicherte sich durch Nico Mönnich mit dem 8:7 die erste Führung. Bis zur Pause hatten die Gäste jedoch ausgeglichen. Nachdem Carsten Jüchter in der 39. Minute mit zwei Treffern in Folge das 20:18 markiert hatte, leisteten sich die Hausherren zahlreiche Fehler im Angriff, legten zudem ein schlechtes Rückzugsverhalten an den Tag und gerieten so mit 21:25 in Rückstand (50.). Trainer Warrelmann stellte daraufhin seine Deckung um, und er hatte Erfolg mit dieser Maßnahme. Die Auricher bekamen Probleme, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Die HSG nutzte die Chance und drehte den Spieß noch einmal herum: Carsten Jüchter warf das 27:25 (58.).

 Neerstedt II - VfL Rastede 22:29 (11:18). Für den TV Neerstedt II ging es um nichts mehr. Die Gäste wollten mit einem Sieg die Chance auf die Plätze zwei oder drei wahren. Da Spitzenreiter Jever/Schortens II nicht aufsteigen darf, weil die erste Mannschaft in der Landesliga spielt, steigt der Landesklassenzweite direkt auf. Rang drei berechtigt zur Relegation. Zu Beginn hielt der TVN gut mit, ging sogar 5:4 in Führung (Torben Schachtschneider, 8.). Dann jedoch nahmen die favorisierten Gäste das Heft in die Hand und zogen davon.

Der TVN II sucht für die kommende Saison 2017/2018 einen neuen Trainer. Der bisherige Coach Philipp Hollmann möchte nur als Spieler aktiv sein.