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Handball-Jugendligen Jubel in Bookholzberg, Krimi in Hoykenkamp

Von Jörg Schröder und Simone Gallmann | 22.11.2016, 14:31 Uhr

Die B-Jugend der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg löst vorzeitig das Ticket für die Oberliga. Die weibliche A-Jugend der TS Hoykenkamp hat dagegen Pech.

In den Handball-Oberligen lief für die Jugendmannschaften der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der HSG Delmenhorst alles nach Plan. Die weibliche A-Jugend der TS Hoykenkamp vergab in der Landesliga dagegen in den letzten Minuten die Möglichkeit, sich vom Tabellenende abzusetzen.

 Oberliga-Vorrunde der männlichen B-Jugend: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – ATSV Habenhausen 32:26 (17:12). Schon zwei Spiele vor Schluss durfte Grüppenbührens Vorzeigejahrgang feiern. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel in der Qualifikation ist einer der drei Oberliga-Plätze jetzt schon sicher. Das Team von Stefan Buß ist Tabellenführer, hatte gegen Habenhausen aber lange Schwierigkeiten. Zwar marschierte Grüppenbühren meist vorweg, kassierte in der 37. Minute aber das 21:21. Bis zur 41. Minute hatte der Spitzenreiter aber schon wieder ein 26:22 herausgeworfen, danach brannte nichts mehr an.

 Oberliga der männlichen C-Jugend: HC Lingen – HSG Delmenhorst 28:34 (17:16). Die Delmenhorster zogen in der Tabelle an Lingen vorbei auf Rang vier. In der ersten Halbzeit tat sich die HSG in der Deckung jedoch recht schwer. Trainer Tizian von Lien war zwar mit der Torausbeute (16 Treffer) zufrieden, befand aber 17 Gegentreffer als viel zu viel. In der Kabine fand von Lien die richtigen Worte. In seinem ersten Spiel für die HSG gelang Cedric Trumpke nach Wiederbeginn der Ausgleich und Sam Ramin gleich darauf die Führung. Bis zum 24:24 in der 36. Minute blieb Lingen dran, dann hatte Delmenhorst den längeren Atem.

 Landesliga der weiblichen A-Jugend: TS Hoykenkamp – VfL Oldenburg II 25:27 (13:16). Die Hoykenkamperinnen standen gegen die starke VfL-Reserve ganz dicht vor ihrem ersten Saisonsieg. Nach dem Pausenrückstand und dem zwischenzeitlichen 14:17 traf die überragende Melissa Gezgin viermal in Folge zum 18:17 für die Gastgeberinnen. Die Oldenburgerinnen wackelten, und als Naila Duddek in der 52. Minute das 25:23 warf, sah es nach einer Überraschung aus. Doch die Gäste glichen in der 56. Minute wieder aus und zeigten die besseren Nerven. Hoykenkamps Trainer Tim Streckhardt war aber mit dem Auftritt dennoch zurecht zufrieden.