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Handball-Landesklasse der Damen Meister HSG Hude/Falkenburg II siegt ohne Glanz

Von Simone Gallmann | 28.03.2017, 19:42 Uhr

Der TV Neerstedt II kann nach zwei Jahren in der Landesklasse Weser-Ems Nord den Abstieg wohl nicht mehr verhindern. Der Turnverein verlor das Derby gegen die TSG Hatten-Sandkrug mit 15:25.

 Landesklasse Weser-Ems 

 HSG Hude/Falkenburg II – TuS Augustfehn 32:12. Zu schwach war das Schlusslicht, um dem Spitzenreiter gefährlich zu werden. Dabei haben die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte noch auf Sparflamme gespielt. Nach zehn stand es erst 2:2. Danach nahmen die Favoritinnen Fahrt auf und bauten die Führung bis zur Pause auf 13:5 aus. Nach dem Seitenwechsel lief der Ball bei der HSG weiter gut, weshalb der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut wurde. Obwohl die Gastgeberinnen in dieser Begegnung nur das Nötigste taten, stand ein deutlicher Sieg zu Buche. Ob die HSG den Aufstieg in die Landesliga annimmt oder wie nach der Meisterschaft 2014/2015 darauf verzichtet, steht noch nicht fest. Da aber wohl einige Spielerinnen aufhören werden und noch nicht bekannt ist, wie der Kader in der kommenden Saison aussieht, sieht es aktuell aber eher nach einem Aufstiegsverzicht aus.

 TV Neerstedt II – TSG Hatten-Sandkrug 15:25. Neerstedt II verschlief die ersten 15 Minuten völlig. Es gab zahlreiche technische Fehler und vergebene Torchancen, dazu stand die Abwehr nicht sattelfest. Die Folge: Der TVN lag schnell mit 2:9 zurück. Nach einer Auszeit kamen die Gastgeberinnen zwar besser ins Spiel, doch bis zur Pause geriet Neerstedt II mit 8:13 ins Hintertreffen. Nach dem Wechsel baute Hatten-Sandkrug den Vorsprung schnell auf 18:10 aus. Die Gäste bekamen im zweiten Durchgang fünf Zeitstrafen, doch Neerstedt II konnte aus dem Überzahlspiel keinen Nutzen ziehen.

 Landesklasse Bremen 

 SV Beckdorf – HSG Delmenhorst II 33:16. Schnell war zu merken, dass die Delmenhorsterinnen gegen die starke und schnelle Beckdorfer Mannschaft nicht viel ausrichten würden. Hinzu kam, dass in Beckdorf mit Backe gespielt werden darf, womit die Gäste überhaupt nicht zurechtkamen. Der Tabellenletzte leistete sich zu viele technische Fehler, weshalb Beckdorf bereits zur Halbzeitpause beruhigend mit 19:11 führte. Weil die Begegnung damit schon praktisch entschieden war, probierte die Delmenhorster Trainerin Michaele Feldmann in der zweiten Halbzeit verschiedene Abwehrformationen aus, die allerdings auch nur bedingt von Erfolg gekrönt waren.