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Handball-Landesklasse Frauen HSG Hude/Falkenburg II feiert Auswärtssieg

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 12.12.2016, 18:59 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II haben ihren sechsten Auswärtssieg der Saison 2016/2017 gefeiert. Der Spitzenreiter der Landesklasse Weser-Ems setzte sich bei den SF Larrelt mit 22:15 durch. Der TV Neerstedt II verlor in eigener Halle gegen Tura Marienhafe it 18:21.

Der Spitzenreiter zeigte sich von seiner ersten Saisonniederlage gut erholt, sein Bezwinger kassierte dagegen eine Heimniederlage. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II, die die Tabelle der Landesklasse Weser-Ems souverän anführen, erspielten sich bei den SF Larrelt ihren sechsten Auswärtssieg. Nach dem 22:15 haben sie 18:2 Punkte auf dem Konto. Der TV Neerstedt II, der am 3. Dezember in Hude erfolgreich gewesen war (26:25), musste sich am Sonntag geschlagen geben: Der Tabellenvorletzte unterlag Tura Marienhafe mit 18:21.

 TV Neerstedt II – Tura Marienhafe 18:21 (9:7). Nach dem Überraschungssieg vom Vorwochenende ging das Team von TVN-Trainer Philipp Hollmann hoch motiviert in das Heimspiel. Es schien auch so, als sollte das Team an diese Leistung anknüpfen. In der achten Minute stand eine 5:1-Führung zu Buche. Doch es folgte ein erster Einbruch: Zehn Minuten lang traf keine Neerstedterin ins Tor. Aus dem Vorsprung wurde ein 5:7-Rückstand. Die Gastgeberinnen fingen sich aber wieder und erkämpften sich die 9:7-Pausenführung. Diese bauten sie sogar bis auf 13:9 aus (38.), ehe immer mehr technische Fehler zu Ballverlusten führten, die bestraft wurden. In der 41. Minute lag der TVN erneut zurück (13:14). Er schaffte es allerdings nicht mehr, die Partie noch einmal zu drehen. Nach einen Siebenmeter-Treffer von Ela Dölemeyer zum 17:18 (52.) war das Team noch einmal nah dran. Doch Tura warf die nächsten beiden Tore, die das Spiel entschieden.

 SF Larrelt – HSG Hude/Falkenburg II 15:22 (6:13). Die erste Saisonniederlage hatte im Team von HSG-Trainerin Inge Breithaupt keine Spuren hinterlassen. Von Beginn an ging es konzentriert zu Werke und ließ den Gastgeberinnen – vor allem in der ersten Halbzeit – keine Chance. Schnell warf es eine Führung heraus, die ohne große Mühe bis zur Pause auf 13:6 ausgebaut wurde. Im zweiten Spielabschnitt vergaben die HSG-Spielerinnen viele klare Chancen, sodass der Vorsprung nicht größer wurde. Allerdings geriet der Spitzenreiter auch nie ernsthaft in Gefahr.