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Handball-Landesklassen Kein Happy End für HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II

22.03.2017, 18:10 Uhr

In der Handball-Landesklasse der Männer ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II weiter abstiegsbedroht. Die Frauen der HSG Delmenhorst II verlieren ebenfalls.

Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben einen Befreiungsschlag in der Landesklasse Weser-Ems verpasst. Sie verloren ihr Heimspiel gegen die HSG Wilhelmshaven mit 32:36 (15:18). Ein deutliches 17:32 (8:18) gab es für die Handballerinnen der HSG Delmenhorst II in der Landesklasse Bremen gegen den TuS Sulingen.

 Landesklasse Männer 

 Grüppenbühren II - Wilhelmshaven 32:36 (15:18). In dieser turbulenten Partie erwischten die Gastgeber den besseren Start. Mit viel Tempo im Angriff und einer zunächst sicheren Deckung gelang in der neunten Minute die 5:2- Führung. Es sah so aus, als sollten die Hausherren den Tabellendritten nahezu überrennen. Doch die nächsten vier glasklaren Möglichkeiten vergab die Landkreis-HSG kläglich. Wilhelmshaven nutzte die Chance und ging nun seinerseits 11:10 in Führung (21.). Nach dem Drei-Tore-Rückstand zur Pause wollte auch nach Wiederbeginn zunächst gar nichts mehr bei der HSG-Reserve gelingen. Die aufmerksamen Gäste bestraften jeden Fehler mit einem Tor und setzten sich bis zur 42. Minute auf 28:18 ab. Plötzlich jedoch ging ein Ruck durch das Heimteam: Matthias Weete eröffnete die Aufholjagd mit dem 19:28. Und als Sven Jüchter das 30:33 erzielt hatte (55.), keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch zum Punktgewinn reichte die Kraft nicht mehr.

Am kommenden Wochenende empfängt die HSG den TV Neerstedt II zum Derby. Beide Mannschaften wollen unbedingt punkten, um sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

 Landesklasse Frauen 

 Delmenhorst II - Sulingen II 17:32 (8:18). 15 Minuten hielten die Gastgeberinnen mit, dann wurde ihre Deckung immer offener. Die Gäste, die den Aufstieg in die Landesliga anstreben, nutzten Schwächen vor allem über den Kreis zu leichten Toren. Die Folge: Bereits zur Pause lag Delmenhorst mit 8:18 in Rückstand. Auch im zweiten Durchgang verteidigten die Gastgeberinnen weiterhin offensiv in der Deckung – und die Gäste nahmen die großen Lücken dankend an. Gleichzeitig konnte die HSG im Angriff viele Chancen nicht nutzen. Die hohe Pleite war die Quittung.