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Handball-Landesliga Bremen HSG Delmenhorst besiegt ATSV Habenhausen II mit 32:29

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 26.09.2016, 17:12 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihr Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen II mit 32:29 gewonnen. Sie erspielten sich den entscheidenden Vorsprung nach der Pause (18:19).

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst II haben mit einem 32:29 (18:19)-Heimsieg über den ATSV Habenhausen II ihr Punktekonto auf 4:4 Zähler ausgeglichen. Damit belegt der Aufsteiger in der Bremer Staffel den sechsten Tabellenplatz.

Bis zur 14. Minute hatten es die Delmenhorster gegen die schwache Deckung der Gäste leicht, zu Toren zu kommen. Da es die Sieben von HSG-Trainer Volker Gallmann in der Abwehr aber ebenfalls zu locker angehen ließ, entwickelte sich trotz der Feldüberlegenheit der Delmenhorster eine spannende Partie. Nachdem HSG-Torwart Kerry Hoppe beim Stand von 9:8 einen Strafwurf gehalten hatte, erhöhte das Team auf 11:8. Sicherheit brachte das jedoch nicht. Die HSG-Abwehr wirkte auch weiterhin – vor allem im Mittelblock – zu statisch. Als die Bremer anfingen, einen HSG-Rückraumspieler kurz zu decken, geriet auch das Angriffsspiel der Gastgeber ins Stocken. Technische Fehler und Fehlversuche waren die Folge. Die Bremer nutzten die Chance, glichen zum 13:13 aus (22.). Kurz vor dem Pausenpfiff erzielten sie sogar ihre erste Führung (19:18). Bester Torschütze bis zu diesem Zeitpunkt war der Delmenhorster Steffen Eilers mit einer 100-prozentigen Trefferquote.

Obwohl die Hausherren gleich nach der Pause drei Großchancen ausließen, schafften sie dank einer besseren Deckungsarbeit den Ausgleich. Raphael Schween warf in der 33. Minute das 19:19. Von einer Manndeckung gegen Schween und Eilers ließen sich die Delmenhorster nicht aus dem Rhythmus bringen. Sie legten das 22:19 vor. Auch eine weitere Deckungsumstellung der Gäste, die dann in einer 6:0-Formation agierten, brachte die HSG nicht ins Straucheln. Auch weil sich Schween, der insgesamt neun Treffer erzielte, nicht mehr aufhalten ließ und seine Chancen konsequent nutzte.