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Handball-Landesliga der Damen 38:25 – TV Neerstedt am Ende furios

30.11.2015, 18:10 Uhr

Nach dem 38:25 (17:11) gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg klettert der TV Neerstedt in der Handball-Landesliga der Frauen auf den vierten Tabellenplatz.

 TV Neerstedt – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 38.25 (17:11). Neerstedt bestimmte die Anfangsphase zwar, offenbarte in der Abwehr jedoch diverse Lücken. Deshalb gestaltete Grüppenbühren/Bookholzberg die Partie bis zur Mitte der ersten Halbzeit noch ausgeglichen. Das 9:8 (20.) für die Gäste sollte allerdings die letzte Führung der HSG im gesamten Spiel bleiben. Gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte sich Neerstedt in der Abwehr deutlich, markierte über die erste und zweite Welle viele einfach Tore und führte zur Pause schon deutlich mit 17:11. Die Gäste gaben sich aber noch nicht geschlagen und kamen motiviert aus der Kabine. Bis zur 36. Minute kämpften sich die Gäste auf drei Treffer heran (15:18). Diesem Rückstand liefen die Gäste bis zur 43. Minute hinterher – dann brachen bei der HSG aber alle Dämme. Die Neerstedter erhöhten ihr Tempo und bestraften jeden Fehler mit leichten Toren. Vor allem Aga Blacha (sechs Tore) und Lisa Busse (elf Tore) nutzten die Lücken in der HSG-Deckung eiskalt aus – auch, weil Grüppenbühren/Bookholzberg gegen Ende hin immer weniger Gegenwehr zeigte.

 HSG Delmenhorst – ASC GW Itterbeck 20:25 (7:13). Gegen den Tabellenzweiten erwischten die Delmenhorster einen ganz schlechten Start. Bereits nach fünf Minuten lag die HSG mit 0:5 im Hintertreffen. Trainer Stefan Neitzel nahm früh eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte: Liana Woelki erzielte drei Tore in Folge und brachte die HSG damit wieder ins Spiel zurück. Durch viele technische Fehler und vor allem Fehlwürfe kamen die Gäste immer wieder leicht in Ballbesitz und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 13:7 aus. Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Neitzel-Schützlingen zwar besser, doch jeder Delmenhorster Fehler wurde sofort mit Gegenstößen bestraft. Deshalb schaffte es die HSG Delmenhorst nicht, den Rückstand zu verkürzen.