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Handball-Landesliga der Damen Grüppenbühren/Bookholzberg feiert dritten Sieg in Serie

18.01.2016, 13:00 Uhr

Ein Sieg, eine Niederlage: Das war die Bilanz der beiden heimischen Damen-Teams in der Handball-Landesliga. Die HSG Delmenhorst hatte beim 24:41 bei Spitzenreiter SG Neuenhaus/Uelsen keine Chance, während die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach dem 23:18 gegen den MTV Aurich auf Rang sieben vorrückte.

SG Neuenhaus/Uelsen – Delmenhorst 41:24. Zehn Minuten lang konnten die Delmenhorsterinnen das Spiel offen gestalten, danach schaffte es die HSG nicht, das hohe Tempo der Gastgeberinnen mitzugehen. Mit der Angriffsleistung war HSG-Trainer Stefan Neitzel noch „ganz zufrieden“. Dennoch war die Mängelliste groß: Die Abwehr verteidigte schlecht, das Rückzugsverhalten lief nicht wie erhofft, zudem erwischten die Torhüterinnen keinen guten Tag. Deshalb erzielte Spitzenreiter Neuenhaus/Uelsen immer wieder leichte Tore und warf sich bis zur Pause einen deutlichen 23:13-Vorsprung heraus. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Gäste zwar und gaben sich zu keiner Zeit auf, doch an diesem Tage gab es für die HSG keine Chance, dem Gegner auch nur annähernd Paroli zu bieten.

Grüppenbühren/Bookholzberg – Aurich 23:18. So langsam nimmt die Mannschaft des scheidenden Trainers Timo Hermann richtig Fahrt auf. Mit dem dritten Sieg in Folge verschaffte sich die HSG ein wenig Puffer zur Abstiegszone und rückte nach der guten Leistung in der Tabelle auf Rang sieben vor. Die Anfangsphase der Partie verlief ziemlich ausgeglichen; die Gastgeberinnen mussten zwar zunächst immer einen Treffer hinterherlaufen, doch ab dem 7:7 (18.) übernahm Grüppenbühren/Bookholzberg das Kommando. Die Abwehr der Gastgeberinnen stand nun ziemlich sicher; wenn die Gäste doch einmal eine Lücke fanden, scheiterten sie an der starken HSG-Torhüterin Ann-Cathrin Müller. Die Folge: Bis zur Pause warf sich die HSG einen Vorsprung (14:9) heraus, den sie nach dem Wechsel locker nach Hause brachte. In den letzten zehn Minuten schenkte Hermann der A-Jugendlichen Nane Steinmann das Vertrauen, die sich mit dem Tor zum 23:17 gleich gut einfügte.