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Handball-Landesliga der Frauen Delmenhorst und Grüppenbühren/Bookholzberg verlieren

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 02.05.2016, 13:32 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Delmenhorst und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben sich mit Niederlagen aus der Landesliga-Saison 2015/2016 verabschiedet.

Am letzten Spieltag in der Handball-Landesliga der Frauen mussten die HSG Delmenhorst und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Niederlagen hinnehmen. Die Delmenhorsterinnen unterlagen dem Spitzenreiter SG Neuenhaus/Uelsen mit 15:31. Das Landkreis-Team verlor beim MTV Aurich mit 20:34.

 HSG Delmenhorst – SG Neuenhaus/Uelsen 15:31 (10:15). Beide Teams konnten ohne Druck aufspielen: Die von Stefan Neitzel trainierte HSG stand bereits als Absteiger fest, die SG schon als Meister. Die Delmenhorsterinnen leisteten sich aber im Angriff viele Fehler. Daher konnte das Gästeteam immer wieder Tempogegenstößen starten. Stefanie Brinkmann war es zu verdanken, dass Neuenhaus/Uelsen daraus nicht noch mehr Tore machte, da sie als einzige schnell zurücklief und so viele Pässe abfing. Nicht zuletzt deshalb lag die HSG zur Pause nur mit fünf Treffern in Rückstand. Anschließend fanden die Gastgeberinnen kein Mittel mehr, die Abwehr des Spitzenreiters zu knacken. Ganze fünf Tore erzielten sie in den zweiten 30 Minuten, sodass die SG, die das Tempo bis zum Schluss hoch hielt, mühelos davonzog.

 MTV Aurich – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 34:20 (18:7). Wiebke Möller war die einzige Spielerin von Grüppenbühren/Bookholzberg, die zu ihrer Normalform fand. Sie erzielte neun Tore. Alle anderen seien weit hinter ihrem eigentlichen Leistungsvermögen zurückgeblieben, berichtete Trainer Timo Hermann. Für ihn war es das letzte Spiel auf der Bank des Teams. Er habe sich schon etwas mehr erhofft, erklärte er. Die Landkreis-HSG belegt nach der Niederlage in der Abschlusstabelle Platz neun und muss hoffen, dass sie durch die gleitende Skala – also durch Auf- und Abstiege aus den oberen und unteren Klassen – nicht plötzlich doch noch absteigt. In den ersten Minuten der Partie in Aurich hielt die Hermann-Sieben noch mit, dann kam sie völlig aus dem Rhythmus und lag zur Pause mit 7:18 hinten. Nach dem Seitenwechsel lief es zwar etwas besser, doch die Gäste hatten nie den Hauch einer Chance, das Spiel zu kippen.