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Handball-Landesliga der Frauen Timo Hermann nimmt Niederlage auf seine Kappe

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 25.04.2016, 21:56 Uhr

Die Landesliga-Handballerinnen des TV Neerstedt haben ihr letztes Spiel der Saison 2015/2016 verloren: Bei der SG Neuenhaus/Uelsen gab es ein 22:27. Die HSG Grüppenbühren unterlag in eigener Halle der HSG Osnabrück mit 20:24.

In der Handball-Landesliga der Frauen hat der TV Neerstedt sein letztes Saisonspiel bestritten. Das Team trat beim Tabellenführer SG Neuenhaus/Uelsen an. Es kehrte mit einer 22:27-Niederlage heim. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfing die HSG Osnabrück und unterlag mit 20:24.

Neuenhaus/Uelsen - Neerstedt 27:22 (13:7). Das Team von TVN-Trainer Maik Haverkamp wird in der Abschlusstabelle den vierten Platz belegen. Beim Spitzenreiter leistete es sich im Angriff zu viele Abspielfehler, sodass der Gegner durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren kam. Mit der Abwehrarbeit und einer gut aufgelegten Katharina Marks im Tor war Trainer Haverkamp „sehr zufrieden“. In der zweiten Hälfte lief es im TVN-Angriff besser, diese entschieden die Neerstedterinnen sogar für sich. Den Rückstand machten sie aber nicht mehr wett, auch weil die Gastgeberinnen alles taten, um den Sieg nicht aus der Hand zu geben. Dieser brachte ihnen die Meisterschaft.

Grüppenbühren/Bookholzberg - Osnabrück 20:24 (9:13). HSG-Trainer Timo Hermann nahm die Niederlage auf seine Kappe: Der Coach feierte am Samstag sehr lange seinen 40. Geburtstag, natürlich war auch sein Team anwesend. Aus diesem Grund waren die Gastgeberinnen am Sonntag nicht ganz auf den Posten. In der Anfangsphase (5:5) verlief die Partie ausgeglichen, dann profitierten die Gäste von den Fehlern des Landkreis-Teams und zog bis auf 10:5 davon. Nach dem Seitenwechsel konnte die Hermann-Sieben sich bis auf 12:13 herankämpfen, doch dann ging ihr die Puste aus, sodass sich die Osnabrückerinnen wieder absetzten. Vor dem Spiel hatte das Hermann-Team seine langjährigen Spielerinnen Jasmin Borchers und Mareike Hermann verabschiedet, die in der nächsten Saison nicht mehr für „die Erste“ aktiv sein werden.