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Handball: Landesliga der Männer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg erkämpft Auswärtssieg

Von Heinz Quahs | 09.03.2015, 22:00 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren haben sich durch einen schwer erkämpften 29:26 (15:16)-Sieg beim VfL Rastede auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Die TS Hoykenkamp musste dagegen einen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen: Sie verlor beim TV Dinklage mit 29:35 (14:19).

Auf großen Widerstand trafen die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in ihren Auswärtsspielen. Die HSG kam beim VfL Rastede mit einem blauen Auge davon: Nach einem 15:16-Halbzeitrückstand gewann sie noch mit 29:26. Die TSH verlor dagegen im Rennen um den Verbandsliga-Aufstieg zwei Punkte. Beim TV Dinklage kassierte sie eine 29:35-Niederlage.

Rastede – Grüppenbühren/Bookholzberg 26:29 (16:15)

„Wir haben zwar zwei Wurfversuche gebraucht, um einen Treffer zu erzielen“, sagte Trainer Sven Engelmann. „Wir haben aber kämpferisch gut dagegengehalten, und die Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Am Ende haben wir verdient gewonnen.“

In der ersten Halbzeit hatte die HSG allerdings einige Probleme. Bis zur 24. Minute (11:15) lag sie klar zurück. Die Umstellung von der 6:0- auf die 5:1-Abwehr wirkte sich dann positiv aus, zur Pause war die HSG im Spiel. Nach dem Seitenwechsel steigerte sie sich auch im Angriff. Stefan Buß brachte sie zum ersten Mal in Führung (20:19, 37.). Fortan bestimmte die HSG das Geschehen. Vor allem Kevin Pintscher im rechten Rückraum und Rechtsaußen Marcel Biedermann sorgten mit ihren Treffern dafür, dass ihr Team ständig mit zwei, drei Toren vorn lag.

Dinklage – Hoykenkamp 35:29 (19:14)

Die TSH verlor überraschend deutlich beim Tabellenfünften. Der trat erstmals in Bestbesetzung an und lieferte eine bärenstarke Vorstellung ab. Mit einer ganz offensiven Deckung bereitete er dem TSH-Angriff große Probleme. Dabei gingen die Dinklager engagiert zur Sache und überschritten nach Ansicht der Hoykenkamper einige Male die Grenzen des Erlaubten. Daher haderte die TSH auch mit einigen Entscheidungen des alleine pfeifenden Schiedsrichters.

Die TSH hatte aber nicht nur in der Offensive große Mühe. In der Abwehr fand sie keine Mittel, das Kombinationsspiel des TVD zu stoppen. Der übernahm früh die Führung und lag ab der 22. Minute(14:7) klar vorn. „Mein Team hat die Vorgaben kaum umgesetzt“, sagte TSH-Trainer Jörn Franke. „Es wurden im Aufbau und im Abschluss zu viele Fehler gemacht, die der Gegner zu einfachen Toren nutzen konnte. Diese Niederlage in einem knüppelharten Spiel war ein großer Dämpfer.“