Ein Angebot der NOZ

Handball-Landesliga Frauen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg startet mit Sieg

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 04.09.2017, 20:22 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben die Landesliga-Saison 2017/2018 mit einem Heimsieg eröffnet. Sie bezwangen Vorwärts Nordhorn mit 27:25.

Den Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist der Start in die Saison 2017/2018 geglückt. Der Landesligist gewann sein Heimspiel gegen Vorwärts Nordhorn mit 27:25. Der TV Neerstedt musste dagegen eine knappe Auswärtsniederlage hinnehmen. Er unterlag der HSG Osnabrück mit 21:23.

 HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Vorwärts Nordhorn 27:25 (12:13). Das Team von HSG-Trainer Harald Logemann freute sich über einen Sieg über den Vizemeister der zurückliegenden Spielzeit. Der Coach sah sich gezwungen, sein Team bereits in der neunten Minute zusammenzurufen, da aus einem 2:2 ein 4:8-Rückstand geworden war. Logemann fand die richtigen Worte, seine Spielerinnen kamen in Schwung. Sie verkürzten bis auf 8:9 (18.) und ließen sich bis zur Pause (12:13) nicht mehr abschütteln. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stotterte der HSG-Motor noch einmal kurz (14:17, 39.), erreichte dann aber die höchste Drehzahl. Grüppenbühren/Bookholzberg erzielte vier Tore in Folge: 18:17 (42.). Die letzten 20 Minuten waren nichts für schwache Nerven. Die Führung wechselte ständig, die HSG vergab zwei Strafwürfe. Sie behielt aber die Ruhe – und wurde belohnt. Jahn Folkerts traf 54 Sekunden vor Schluss zum 27:25. Logemann war „sehr zufrieden, vor allem mit der kämpferischen Leistung“.

 HSG Osnabrück – TV Neerstedt 23:21 (10:10). Die Gäste erwischten einen guten Start, lagen bis zur 15. Minute vorn. Doch dann kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel. Sie erzielten in der 24. Minute das 8:8. Mit einem Remis ging es auch in die Pause (10:10). Im zweiten Durchgang gab es einen offenen Schlagabtausch. In der 50. Minute ging der TVN mit 19:17 in Führung, konnte diese in Unterzahl aber nicht behaupten. In der Schlussphase war Osnabrück das clevere Team. Es nutzte die Fehler des TVN, um sich mit dem 22:20 (57.) den entscheidenden Vorsprung herauszuwerfen.