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Handball-Landesliga Grüppenbühren/Bookholzberg und Hoykenkamp spielen auswärts

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 24.11.2016, 12:49 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp sind am Sonntag, 27. November, auswärts gefordert. Die HSG gastiert bei der HSG Grönegau-Melle, die TSH beim TuS Bramsche.

Auswärtsspiele stehen für die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg an diesem Sonntag, 27. November, im Spielplan. Die TSH tritt ab 15 Uhr in der Sporthalle Engter (Am Engter Kirchweg) beim TuS Bramsche an. Die HSG ist ab 17 Uhr in der Halle des Schulzentrums Neuenkirchen (Ottenheider Weg, Melle) bei der HSG Grönegau-Melle gefordert.

TS Hoykenkamp vor richtungweisendem Spiel

Die unerwartete 34:35-Heimniederlage gegen den TvdH Oldenburg II hat die Bedeutung der Partie in Bramsche für die TS Hoykenkamp deutlich erhöht. Das Team, das den Aufstieg anpeilt, muss eigentlich gewinnen, um zu verhindern, dass es (vorerst) ins Tabellenmittelfeld zurückfällt. „Nachdem die Niederlage im Training aufgearbeitet worden ist, muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen“, sagt TSH-Trainer Frank Kessler daher. Die Pleite gegen die Oldenburger war auch deshalb so ärgerlich, weil die Hoykenkamper zuvor mit einem 33:32-Auswärtssieg Eicken von der Tabellenspitze gestoßen und sich auf den zweiten Rang vorgeschoben hatten. „Wir müssen wie in Eicken voll auf die Begegnung fokussiert sein und mit der richtigen Grundeinstellung zur Sache gehen“, fordert Kessler vor dem Gastspiel in Bramsche von seinen Spielern, die mit 10:6 Zählern den dritten Tabellenplatz belegen.

Kessler geht davon aus, dass seine Mannschaft am Sonntag beim Tabellensechsten (9:7) eine schwere Aufgabe lösen muss. „Der TuS ist in eigener Halle ein mehr als unberechenbarer Gegner“, sagt er. Das beweist auch die Heimbilanz der Bramscher: zwei Remis, ein Sieg (23:22 gegen die TSG Hatten-Sandkrug II) und eine Niederlage (26:27 gegen Eicken). Seine Spieler müssten in der Deckung wieder als Einheit auftreten, um dort zu alter Stärke zurückzufinden, erklärt Kessler, wie die TSH die Punkte holen will. Außerdem müssten sie im Abschluss deutlich konzentrierter agieren als zuletzt.

TSH-Fans können kostenlos im Bus mitfahren

Kessler hofft, dass viele TSH-Fans die Gelegenheit nutzen werden, kostenlos im Bus mit nach Bramsche zu fahren. Denn auch moralische Unterstützung von den Zuschauerrängen könne sein Team gut gebrauchen. Abfahrt ist um 12.15 Uhr bei der Gaststätte Menkens in Hoykenkamp.

Grüppenbühren/Bookholzberg tritt beim Schlusslicht an

Vor einer vermeintlich leichteren Aufgabe steht die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Ihr Gastgeber ist Tabellenletzter. Trainer Sven Engelmann warnt aber davor, diesen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Es ist Vorsicht geboten. Grönegau-Melle hat die Heimspiele nur recht knapp verloren und der bisher einzige Erfolg über den TvdH Oldenburg II sollte uns Warnung genug sein.“

Engelmann konnte sich noch kein Bild von der Spielweise der Gastgeber machen. Daher hat er in der Vorbereitung vor allem daran gearbeitet, dass seine Mannschaft die Stärken, denen sie eine Serie von sechs Partien ohne Niederlage verdankt, auch in Melle auf das Parkett bringen kann. Das sind: gute Deckungsarbeit, schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und, wenn der Konter nicht zum Erfolg führt, ein sicheres Aufbauspiel im Positionsangriff. Außerdem, erklärt Engelmann, werde am Sonntag ein gutes Rückzugsverhalten nach Ballverlusten wichtig sein, denn eine der bekannten Stärken der Gastgeber ist der Tempogegenstoß.