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Handball-Landesliga Hoykenkamp mit Tempo zum 36:22 gegen Cloppenburg II

Von Heinz Quahs | 13.04.2015, 14:36 Uhr

Bis Mitte der ersten Halbzeit sah es für die Handballer des TS Hoykenkamp im Landesligaspiel gegen den TV Cloppenburg II nach einer zähen Angelegenheit aus. Doch am Ende behielt die TSH ziemlich deutlich mit 36:22 (15:10) die Oberhand – wahrte damit als Tabellendritter ihre Hoffnungen auf den Aufstieg.

„Meine Mannschaft hat über 60 Minuten Tempo gemacht, doch leider in der Schlussphase noch einige gute Chancen für einen noch deutlicheren Sieg nicht genutzt“, resümierte Trainer Jörn Franke nach dem zweiten von fünf Heimspielen in Folge. „Nun wollen wir die restlichen Heimspiele ordentlich gestalten und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.“

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6/12.) stellte Franke auf eine 5:1-Deckung um und zog damit den Gästen den Zahn. Für Franke war das „der Schlüssel zum Erfolg“. Über 15:10 (29.), 21:12 (38.) und 33:18 (51.) tütete Hoykenkamp den souveränen Sieg ein – auch, weil die erste und zweite Welle funktionierte.

Skormachowitsch, Goyert, Ahrens und Kirchhoff überzeugen

Vor allem vier Akteure drückten dem Spiel der Hoykenkamper vor 80 Zuschauern ihren Stempel auf: Rückraum-Shooter Nico Skormachowitsch traf vor allem in der ersten Halbzeit wie er wollte und erzielte insgesamt neun Tore; der überragende Ole Goyert markierte gar zehn Treffer und engte ab der 15. Minute als Vorgezogener in der Abwehr den Wirkungskreis des bis dato sehr umsichtigen Cloppenburger Spielmachers Kim Pansing ein; als Goyert selbst in Manndeckung genommen wurde übernahm Hannes Ahrens die Rolle des Spielgestalters und setzte seine Nebenleute geschickt in Szene; vor allem Alexander Kirchhoff (fünf Treffer) profitierte von Ahrens‘ Anspielen und setzte sich häufig stark im Eins-gegen-Eins durch.