Ein Angebot der NOZ

Handball-Landesliga HSG Delmenhorst gewinnt Spitzenspiel gegen SVGO Bremen

08.12.2015, 17:00 Uhr

Die C-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst bleiben Spitzenreiter der Landesliga Nord. Sie feierten einen 37:31-Heimsieg über den SVGO Bremen. Auch die TS Hoykenkamp und der TV Neerstedt waren erfolgreich.

Die C-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihre Tabellenführung in der Landesliga Nord verteidigt. Sie gewannen in eigener Halle das Spitzenspiel gegen den bisherigen Zweiten, den SVGO Bremen mit 37:31. Die TS Hoykenkamp kam gegen das Schlusslicht TS Woltmershausen zu einem 34:24-Erfolg. In der West-Staffel erspielte sich der TV Neerstedt bei der HSG Nordhorn einen 32:22-Sieg.

Delmenhorst – Bremen 37:31 (17:18). Im Spitzenspiel waren die von Tizian von Lien trainierten Delmenhorster zunächst überlegen. Sie erspielten sich eine 16:11-Führung. Dann kamen sie aber plötzlich völlig aus dem Rhythmus. Die Gäste nutzten die Schwächephase der HSG: Sie lagen zur Pause mit 18:17 vorn. In der Kabine fand von Lien die richtigen Worte. Seine Spieler gingen wieder entschlossen und konzentriert zu Werke. Sie erhöhten das Tempo und kamen durch zahlreiche Gegenstöße zu leichten Toren. Vor allem Sam Ramin habe „einen Sahnetag“ erwischt gehabt, lobte der HSG-Trainer. Ramin brachte den Gegner mit seinen elf Treffern zur Verzweiflung. Er trug maßgeblich dazu bei, dass die HSG den Vorsprung kontinuierlich ausbaute.

Hoykenkamp – Woltmershausen 34:24 (16:11). In der Anfangsphase leisteten sich beide Mannschaften viele technische Fehler, auch die Abwehrreihen waren sehr schwach. Im Laufe der Zeit fing sich das TSH-Team aber und zog bis zur Pause auf 16:11 davon. Im zweiten Durchgang stand die TSH-Deckung wesentlich stabiler. Zudem überzeugte Torhüter Lukas Rieger mit seinen Paraden, sodass die Gastgeber ihren Vorsprung immer weiter ausbauten.

Nordhorn – Neerstedt 22:32 (9:17). Das Team von TVN-Trainer Thomas Logemann bot eine „ordentliche“ Leistung. Nach dem 2:2 war sie klar überlegen und erspielte sich den 17:9-Pausenvorsprung. In der zweiten Halbzeit hatte Logemann die Möglichkeit, alle Spieler einzusetzen. Daher verlief sie recht ausgeglichen. Nordhorn hatte aber nie eine Chance, den Rückstand zu verringern.