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Handball-Landesliga Männer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt TS Hoykenkamp

Von Heinz Quahs | 13.12.2018, 20:02 Uhr

Mit dem Landesliga-Derby endet das Sportjahr 2018: Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfangen an diesem Freitag ihren Landkreis-Nachbarn TS Hoykenkamp.

Kurz bevor an den Adventskränzen die dritten Kerzen angezündet werden, hält der Spielplan 2018/19 der Handball-Landesliga der Männer für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereit. In der Halle am Ammerweg in Bookholzberg, in der die HSG zu Hause ist, verabschieden sich die beiden Mannschaften an diesem Freitag ab 20 Uhr mit dem Landkreis-Derby aus ihrem Sportjahr. In der Stimmung, Präsente zu verteilen, ist keine. Grüppenbühren/Bookholzberg will nach vier Spielen ohne Niederlage (7:1 Punkte) auf einem gesicherten Mittelfeldplatz in den zweiten Saisonteil gehen; die TSH, die nach sieben Partien ohne Sieg (1:13) mitten im Abstiegskampf steckt, will den Anschluss nicht verlieren.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg möchte das Tempo hoch halten

Die Gastgeber gehen mit großem Selbstvertrauen ins Derby. Die HSG, die den Saisonstart verpatzte, hat sich zuletzt stetig gesteigert. Ihr Trainer Andreas Müller hofft, dass sie an diese Leistungen anknüpft. Grüppenbühren/Bookholzberg hat zudem die letzten fünf Duelle zwischen den beiden Teams gewonnen (31:30, 29:28, 31:30, 28:23 und 31:23). Die Mannschaften kennen sich aus dem Effeff. „Wir wissen um die Stärken des Gegners und werden versuchen, die Kreise der Hauptakteure möglichst von Beginn an einzuengen“, bestätigt Müller – und warnt noch im selben Atemzug: „Trotzdem darf keiner unterschätzt werden, denn genau wie Sebastian Rabe können auch andere Spieler wie, zum Beispiel, Hannes Ahrens und Neuzugang Niklas Lüdeke starke Akzente setzen.“ Ziel der HSG sei, aus einer kompakten Deckung nach Ballgewinnen schnell umzuschalten, um die TSH über das Tempospiel sofort unter Druck zu setzen. Im Positionsangriff müssten die Chancen auf den Punkt herausgespielt und konsequent genutzt werden.

TS Hoykenkamp freut sich „riesig“ auf das Derby

Auch Hoykenkamps Trainer Coach Lutz Matthiesen sieht dem Derby mit Spannung entgegen: „Diese Spiele haben einen anderen Charakter und stehen immer unter einem besonderen Stern.“Seine Aktiven würden sich riesig auf die Partie freuen, um sie zu gewinnen, müssten einige aber über sich hinauswachsen. Es gelte zuerst, bei den schnellen Gegenstößen der Hausherren auf der Hut zu sein. Wie der HSG-Trainer fordert Matthiesen, dass seine Mannschaft in der Offensive ihre Angriffe konzentriert ausspielt und die Chancen sicher verwertet. Ein ganz wichtiger Aspekt wird auch sein, mit welcher Einstellung die Turnerschaft ins Spiel geht, doch da sieht Matthiesen die wenigsten Probleme. „Ich erwarte einfach von der Mannschaft, dass sie über 60 Minuten alles gibt, denn wenn wir nicht hoch motiviert und konzentriert sind, werden wir untergehen.“

Die Vorbereitung der TSH verlief allerdings nicht optimal, da sich einige Spieler mit kleinen Blessuren herumplagten oder erkrankt waren. Im Derby wird aber wohl nur der langzeitverletzte Hergen Schwarting fehlen. Nicht mehr zum Kader gehört Nico Flehmer, der künftig die zweite TSH-Mannschaft verstärken wird.