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Handball-Landesliga Männer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg erkämpft sich einen Punkt

Von Heinz Quahs | 01.10.2018, 17:18 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben sich bei Tura Marienhafe einen Punkt erkämpft. Die Partie der Weser-Ems-Staffel endete 27:27.

Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben sich in der Landesliga Weser-Ems dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit bei Tura Marienhafe ein 27:27 (12:16) erkämpft. Trainer Andreas Müller war zufrieden. „Die mannschaftliche Geschlossenheit war in der zweiten Hälfte der Grundstein für den Punktgewinn. Wenn die Deckung in den Schlussminuten etwas cleverer agiert und der Angriff zielstrebiger und auf den Punkt gespielt hätte, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen“, sagte er: „Doch wir können auf diesen Punkt erst einmal aufbauen, zumal mir wichtige Spieler noch gefehlt haben.“

Paraden von HSG-Torwart Jan-Bernd Döhle leiten Aufholjagd ein

Großen Anteil an dem „Punktgewinn“ hatte Torwart Jan-Bernd Döhle, der die HSG mit etlichen tollen Paraden, darunter drei gehaltene Siebenmetern, in der Partie hielt. Das Team spielte mit Aushilfen aus der zweiten und dritten Mannschaft bis zum 8:8 (17.) gut auf. Dann gab es aber einen kleinen Bruch. Die Ostfriesen setzten sich mit ihrem druckvollen Spiel bis auf 15:10 ab. Nach der Pause (16:12) nutzten die Gastgeber zunächst weiter jede kleine Schwäche in der HSG-Deckung. Bis zum 21:16 (39.) blieben sie sicher vorn. Döhles Glanzparaden leiteten dann die HSG-Aufholjagd ein. Die Müller-Sieben hatte nach einem 6:0-Lauf durch Tore von Jona Schultz, Julian Stolz und des in dieser Phase überzeugenden Nils Hammler (4) das Spiel sogar zum 22:21 gedreht (48.). Als Marcel Biedermann kurze Zeit später auf 24:22 erhöhte, schien ein Sieg in Reichweite zu kommen. In der Schlussphase nutzten die Hausherren allerdings erneut kleine Unaufmerksamkeiten in der HSG-Abwehr konsequent. Sie holten sich die Führung zurück (25:24, 56.), doch die Landkreis-HSG war abgeklärt genug, ihre Chancen durch Schultz wieder zum Ausgleich zu nutzen.