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Handball-Landesliga Männer TS Hoykenkamp besiegt HSG Grönegau-Melle mit 38:27

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 07.05.2017, 18:11 Uhr

Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp haben ihr Auswärtsspiel bei der HSG Grönegau-Melle mit 38:27 (20:15) gewonnen. Sie sind nach dem vorletzten Spieltag der Saison 2016/2017 Tabellenzweiter.

Der Blick auf die Smartphones hat die Freude über die eigene Leistung der Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp am Samstagabend deutlich vergrößert. Sie hatten sich im Rennen um Vizemeisterschaft und Aufstiegsrelegation einen 38:27 (20:15)-Sieg bei der HSG Grönegau-Melle herausgeworfen. Jetzt war die Frage: Wie hatte der Tabellenzweite und einzige noch verbliebene Konkurrent im Rennen um diesen Rang, die Eickener SpVg, gespielt? Verloren, mit 26:31 beim TV Bissendorf-Holte II. Damit geht das TSH-Team um Trainer Martin Wessels mit glänzenden Karten von Rang zwei aus ins Saisonfinale in eigener Halle gegen Bissendorf-Holte (13. Mai, 19 Uhr). Es hat zwei Punkte Vorsprung und eine um zehn Treffer bessere Tordifferenz als Eicken, das dann zeitgleich den TV Dinklage empfängt.

Sebastian Rabe wirft 18 Tore

In Melle spielte die TSH phasenweise wie aus einem Guss, vor allem Torjäger Sebastian Rabe war nicht zu bremsen. Er führte seine Mannschaft mit 18 (davon sechs Siebenmeter) Treffern zum Sieg und war so auch noch der Hauptverantwortliche für das gute Torverhältnis.

Die bissige 5:1-Deckung der TSH, mit Rabe als Vorgezogenem, störte den Spielaufbau der Gastgeber empfindlich. Die erkämpften Bälle wurden mehrfach zu einfachen Kontertoren genutzt. Auch im Positionsangriff spielten die Hoykenkamper mit hohem Tempo – und sie schlossen ihre tollen Kombinationen auch mit sicheren Würfen ab.

TSH dreht nach der Pause mächtig auf

Die TSH leistete sich aber auch eine schwächere Phase. Nach dem 11:6 (10. Minute) verlor das Team den Faden. Die Gastgeber verkürzten auf 10:12 (19.) und ließen sich bis zum 14:16 (26.) nicht abschütteln. In der Schlussphase der ersten Hälfte setzte sich die Turnerschaft dann wieder etwas ab (20:15). Trotzdem habe er in der Kabine laut und deutlich mit seinen Spielern gesprochen, berichtete Wessels. Mit Erfolg: Seine Mannschaft setzte sich Tor um Tor ab und ließ bis zum Schlusspfiff nicht mehr locker. Wessels zeigte sich mit dem Ergebnis dann auch zufrieden. „Es war viel Hektik auf beiden Seiten dabei. Darunter litt phasenweise der Spielfluss. Doch meine Mannschaft war heiß wie Frittenfett, denn sie wusste, um was es ging“, sagte er.