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Handball-Landesliga Niederlagen für HSG Delmenhorst und TV Neerstedt

14.10.2015, 00:00 Uhr

Die A- und C-Jugend-Handballerinnen der HSG Delmenhorst haben ihre Landesliga-Heimspiele verloren. Auch die B-Mädchen des TV Neerstedt kassierten eine Heimniederlage.

Landesliga: A-Jugend: HSG Delmenhorst - TSV Intschede 25:29 (16:16).

Die HSG steckte ihre erste Niederlage ein. Vor allem für Trainer Stefan Neitzel war diese sehr ärgerlich, denn der HSG-Coach, der mit Lara Winkelmann im Gespann arbeitete, wird sich in Zukunft voll und ganz auf die erste Damen konzentrieren und seinen Posten an Pascal Nentwig abgeben. Neitzel wird dem neuen Coach noch ein wenig zur Seite stehen, bis er das Team besser kennengelernt hat. Lara Winkelmann wird auch mit Nentwig zusammenarbeiten. Die Partie begann ausgeglichen, dann setzten sich die Delmenhorsterinnen bis auf 15:9 ab. Die Gäste nahmen eine Auszeit, wodurch die HSG den Faden verlor, sodass es zur Pause 16:16 stand. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Gastgeberinnen. Der TSV warf sich einen 21:17-Vorsprung heraus. Die HSG fand zwar wieder besser ins Spiel, doch die Gäste ließen sich die Führung nicht mehr nehmen.

B-Jugend: TV Neerstedt - JSG Wilhelmshaven 16:24 (10:13).

Bis zur 18. Minute war die Handballwelt für TVN-Trainerin Marie Saam noch in Ordnung, denn ihr Team führte mit 10:8. Bis dahin hatten die sehr engagierten Mädchen die Lücken in der gegnerischen 5:1-Deckung gut genutzt. Jedoch wurden einige Fehlversuche prompt durch Gegenstöße bestraft. Nach der Halbzeit standen die Gäste defensiver in der Abwehr. Der TVN schaffte es nur noch selten, Lücken zu finden. Trotz sehr starker Paraden von Torhüterin Sarah Harms musste er am Ende eine Pleite hinnehmen.

Vorrunde zur Landesliga: C-Jugend: HSG Delmenhorst - SV Werder Bremen 24:37 (10:17).

Trotz der Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer war Trainerin Bianca Gallmann mit der Leistung ihrer Schützlinge hoch zufrieden. Bereits nach sechs Minuten fiel Kyra Wessels mit einer Fußverletzung aus. Damit stand der HSG keine Auswechselspielerin mehr zur Verfügung. Bis zur 19. Minute (8:12) gestaltete sie die Partie offen. Doch dann ließen die Kräfte nach und Werder zog durch Tempogegenstöße bis zur Pause davon. Trotz des 10:17-Rückstands gab die HSG in der zweiten Halbzeit alles. Insbesondere die rechte Seite mit Rebekka Feldhaus und Nele Stadtsholte brachte Bremen immer wieder in Verlegenheit. Trainerin Gallmann lobte die kämpferische Leistung ihrer Mädchen. Etwas Positives gab es für die HSG: Der Spitzenreiter hatte sich bisher noch nie so viele Gegentore eingefangen.