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Handball-Landesliga Souveräner Auftritt der TS Hoykenkamp

Von Heinz Quahs | 20.12.2015, 20:55 Uhr

Die Turnerschaft Hoykenkamp setzt sich in der Landesliga-Spitzengruppe fest. Grüppenbühren/Bookholzberg kassiert dagegen eine ganz bittere Pleite.

Überraschend locker hat Handball-Landesligist TS Hoykenkamp die Auswärtshürde Eickener Spielvereinigung übersprungen. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kassierte dagegen eine bittere Pleite gegen Barnstorf/Diepholz II. Neerstedts Reserve zeigt sich nervenstark.

Eickener SpVg – TS Hoykenkamp 23:29 (10:14). Der Vizemeister der Vorsaison marschierte am Samstag zu einem entspannten Start-Ziel-Sieg. Nach 13 Minuten führten die Gäste mit 9:5, der Abstand blieb bis zur Halbzeit konstant. Für die Vorentscheidung sorgte Hoykenkamp zwischen der 39. und 46. Minute mit drei Treffern in Folge zum 21:14. Vor allem Hergen Schwarting setzte sich immer wieder mit Einzelaktionen durch. In der Schlussphase sorgte dann Torwart Gregor Kleefeldt dafür, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, auch wenn es mich ärgert, dass wir noch einige gute Chancen liegen gelassen haben“, sagte TSH-Trainer Jörn Franke. „Jetzt werden wir uns intensiv auf die nächsten Aufgabe vorbereiten.“

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – HSG Barnstorf/Diepholz II 28:29 (14:11). Grüppenbühren musste eine ganz bittere Niederlage einstecken. Mitte der zweiten der Halbzeit führten die Gastgeber gegen das Topteam aus Barnstorf noch mit 26:24, dann traf Gäste-Routnier Nils Mosel dreimal und drehte die Partie. Vier Minuten vor dem Ende stand es 28:28, dann erzielte Malte Helmerking das 29:28 für die Barnstorfer. Deren Keeper Frerik Hohnstedt parierte den letzten Versuch der Hausherren. „Unkonzentriertheiten am Ende haben uns den Sieg gekostet“, haderte Grüppenbührens Trainer Sven Engelmann.

TV Dinklage – TV Neerstedt II 32:36 (15:19). In einem verrückten Spiel holte sich Neerstedts Reserve ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach einem schlechten Start lag der Aufsteiger Mitte der ersten Hälfte mit 6:10 hinten, glich dann aber erst mit vier Toren in Serie aus und eroberte sich dann eine Vier-Tore-Führung zur Halbzeit. Dinklage kam aber zurück. Acht Minuten vor Schluss stand die Partie beim Stand von 31:31 auf Messers Schneide. Dann schlug der überragende Torben Schachtschneider zweimal per Konter und einmal mit einer Einzelleistung zu, mit dem 34:31 war das Spiel entschieden. Schachtschneider brachte es insgesamt auf 13 Treffer.