Ein Angebot der NOZ

Handball-Landesliga TS Hoykenkamp besiegt TV Georgsmarienhütte mit 28:21

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 13.03.2016, 22:38 Uhr

Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp haben am Sonntag den TV Georgsmarienhütte mit 28:21 besiegt. Erfolgsgarant war Rückraumspieler Kyan Petersen, der 14 Tore warf.

Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp haben am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten, den TV Georgsmarienhütte, zwar einen standesgemäßen Heimsieg gefeiert, so richtig zufrieden waren sie mit 28:21 (16:8) aber nicht. „Wir sind in der ersten Hälfte gut ins Spiel gekommen, doch als der Abstand größer wurde, haben wir den Faden verloren und uns häufig im Spiel Eins-gegen-Eins verzettelt, statt unsere Kombinationen durchzuspielen“, sagte TSH-Trainer Lennart Timmermann. So hätte seine Mannschaft die Gelegenheit verpasst, ihre Position im Fernduell mit dem Spitzenduo HSG Barnstorf/Diepholz II und Wilhelmshavener HV II zu verbessern. „Wir haben das deutlich schwächere Torverhältnis und müssen alles tun, um das zu verbessern.“

Starke TSH-Torwarte

Drei Akteure drückten dem TSH-Spiel vor 100 Zuschauern ihren Stempel auf. Das waren die beiden Torwarte Jan-Luca Linde (1. Halbzeit) und Gregor Kleefeldt, die mit etlichen starken Paraden Treffer der Gäste verhinderten. Überragender Akteur auf dem Feld war aber Kyan Petersen. Er warf 14 Tore, davon fünf per Siebenmeter. Der Linkshänder glänzte mit starken Einzelaktionen, schloss aber auch immer wieder Spielzüge der TSH aus dem Rückraum mit Treffern ab.

TSH liegt zur Pause mit 16:8 vorn

Die Hoykenkamper erwischten einen guten Start. Nach elf Minuten lagen sie mit 6:2 in Führung. Sie ließen sich von der harten Deckungsarbeit der Gäste nicht aus der Ruhe bringen, sondern spielten ihre Angriffe entschlossen zu Ende. So bauten sie ihren Vorsprung bis zur Pause auf 16:8 aus.

Konzentration lässt nach

Nach einem ruppigen Wiederbeginn, der fünf Zeitstrafen innerhalb von acht Minuten zur Folge hatte, bekam die TSH das Geschehen wieder in den Griff. Fünf-Petersen-Tore in Folge brachten ihr das 22:13 (44. Minute) ein. Doch dann schalteten die Hoykenkamper Feldspieler einen Gang zurück. Sie leisteten sich einige schlechte Würfe, machten technische Fehler und waren auch in der Abwehr nicht mehr konsequent genug. Da jedoch Torwart Kleefeldt in Glanzform war, wirkte sich das nicht negativ aus: Der Erfolg der TSH geriet nicht in Gefahr.