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Handball-Landesliga TS Hoykenkamp will Siegesserie fortsetzen

Von Heinz Quahs | 20.11.2015, 08:00 Uhr

Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp streben den sechsten Sieg in Folge an: Sie empfangen an diesem Sonntag, 16 Uhr, den OHV Aurich II in der Halle Heide. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg betreitet ein Heimspiel. Sie erwartet bereits am Samstag, 19 Uhr, den TV Dinklage in der Halle Ammerweg. Der TV Neerstedt II tritt am Samstag, 18 Uhr, bei der HG Jever Schortens an.

Die einen wollen ihre Siegesserien fortsetzen, die anderen eine Niederlagenserie beenden. Die Landesliga-Handballer des TV Neerstedt II, die fünfmal hintereinander verloren haben, hoffen, dass es ihnen an diesem Samstag, 18 Uhr (Sportzentrum Jahnstraße, Jever), bei der HG Jever/Schortens gelingt, die Wende zum Guten einzuleiten. Die TS Hoykenkamp möchte dagegen ihren starken Lauf fortsetzen und am Sonntag, 16 Uhr (Halle Heide), im Heimspiel gegen den OHV Aurich II den sechsten Erfolg hintereinander einfahren. Ebenfalls in eigener Halle ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die zuletzt zweimal siegreich war, gefordert. Sie empfängt am Samstag, 19.30 Uhr (Ammerweg), den TV Dinklage.

TVN trifft auf heimstarken Gegner

Lutz Matthiesen, Trainer des TVN II, schlägt leise, aber deutlich Alarm. „Für uns ist jede weitere Begegnung ein Endspiel“, sagt er vor der Partie bei der HG Jever/Schortens. Resigniert haben die Neerstedter, Tabellenschlusslicht, im Rennen um den Ligaverbleib aber natürlich noch nicht. „Davon haben wir noch 19“, bestätigt Matthiesen. Er hat in den zurückliegenden Trainingseinheiten vor allem daran gearbeitet, die Köpfe seiner Spieler frei zu bekommen, damit sie die schwere Aufgabe beim Verbandsliga-Absteiger lösen können. Die HG ist tradionell sehr heimstark, das hat sie auch in dieser Saison schon bewiesen. Vier ihre sechs Punkte holte sie auf heimischen Parkett; nur der Spitzenreiter, der Wilhelmshavener HV II, war in dieser Saison schon in Jever erfolgreich (21:20). Um dort ebenfalls erfolgreich zu sein, muss die TVN-Abwehr vor allem das Zusammenspiel des HG-Rückraums mit dem guten Kreisläufer Jan Bergmann unterbinden und im Angriff die Zahl der technischen Fehler reduzieren, um den Gastgebern möglichst wenig Möglichkeiten zu geben, ihr Konterspiel aufzuziehen. Fehlen werden die TVN-Spieler Thomas Goldberg (verletzt), Maximilian Brandt und Michael Steenken (privat verhindert). Ob der angeschlagene Torjäger Torben Schachtschneider auflaufen kann, sei sehr fraglich, erklärt Matthiesen.

HSG erwartet unbequemen Gegner

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat sich intensiv auf das Heimspiel gegen das unbequeme, weil ungewöhnlich agierende Team aus Dinklage, das zuletzt 28:24 gegen Bramsche gewann, vorbereitet. Der TVD bietet eine sehr offensive Deckung auf, die auch noch ständig die Formationen wechselt. Damit bereitet er seinen Gegnern regelmäßig Kopfzerbrechen. In den Trainingseinheiten seien einige Varianten erarbeitet worden, mit denen dieses Bollwerk geknackt werden soll, erklärt HSG-Trainer Sven Engelmann. Er freut sich darüber, dass sein Team mit den zwei Siegen frisches Selbstvertrauen gesammelt hat. „Wir spielen zu Hause und hoffen, mit den Fans im Rücken zu einem weiteren Erfolg zu kommen“, sagt Engelmann. „Wir wollen zeigen, dass wir langsam zur alten Stärke zurückfinden.“ Er wird die verletzten Marcel Donner und Marcel Janorschke nicht einsetzen können. Dafür rückt Nils Hammler, der schon am vergangenen Wochenende sechs Tore zum 31:21-Erfolg über Neerstedt II beitrug, aus dem Weser-Ems-Liga-Team in den Landesliga-Kader auf, um dort die Außenpositionen zu verstärken.

TSH empfängt Aufsteiger

Jörn Franke, Trainer der TSH, warnt seine Spieler davor, den Aufsteiger aus Aurich zu unterschätzen. Er erwarte einen heißen Tanz, sagt er vor dem Auftritt des OHV II in der Halle Heide. Die Ostfriesen, die 5:9 Punkte aufweisen, hätten auch in Partien, die sie verloren haben, überzeugt. Es gilt, ganz besonders auf Renke und Wilke de Buhr zu achten. Sie lenken das Spiel der Auricher und sind zudem die Haupttorschützen der Mannschaft. Der OHV baut seine Angriffe sehr geduldig, oft sogar bedächtig auf, ehe er plötzlich das Tempo erhöht. Deshalb müssen die Hoykenkamper, die mit 12:2 Zählern Tabellendritter sind, in der Abwehr jederzeit voll konzentriert sein. Das gilt allerdings auch, wenn sie selbst in Ballbesitz sind, denn die Auricher bestrafen fast jeden technischen Fehler, der zu einem Ballverlust führt, mit einem Gegenstoßtor.