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Handball-Landesliga TV Neerstedt fehlt nur noch ein Sieg zur Meisterschaft

Von Simone Gallmann und Frederik Böckmann | 23.04.2018, 15:52 Uhr

Es war keine Glanzleistung, aber am Ende stand ein Sieg auf der Anzeigetafel: Die Landesliga-Handballerinnen des TV Neerstedt haben ihr Auswärtsspiel beim SV Höltinghausen gewonnen – und nun den Oberliga-Aufstieg fest im Visier.

SV Höltinghausen – TV Neerstedt 22:27 (10:12). Im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen den Vierten, Vorwärts Nordhorn, kann die Mannschaft von Trainer Maik Haverkamp die Meisterschaft perfekt machen. Denn das Ergebnis aus dem Verfolgerduell zwischen dem neuen Zweiten, SG Neuenhaus/Uelsen, und Ex-Titelrivale GW Mühlen (37:26) spielte dem TVN richtig in die Karten. Zwei Spieltage vor Saisonende hat Neerstedt drei Punkte Vorsprung auf Neuenhaus/Uelsen. Die abstiegsbedrohten Gastgeberinnen wehrten sich lange nach Kräften gegen die Niederlage und ließen sich nie richtig abschütteln. In der Schlussphase präsentierten sich die Gäste abwehrstark. Das war der Schlüssel zum Sieg. Stark bei Neerstedt waren die Außen Nadja Albes (9/1 Tore) und Delia Matthieu (2) sowie Torfrau Rieke von Seggern.

Im Hintergrund bastelt der TVN derweil an seiner Zukunft. Analog zu der Herren mit Friedel Schulenberg haben nun auch die Landesliga-Damen den Posten des Managers geschaffen. Die verletzte Cordula Schröder-Brockshus soll die Geschicke hinter den Kulissen der ersten Damen leiten. „Damit haben wir im Damenbereich unser langfristiges Konzept erfolgreich aufgestellt, da Cordula als Teammanagerin auch die zweite Mannschaft an der Seitenlinie betreuen und den weiblichen Jugendbereich leiten wird“, freute sich Vorsitzender Tim Martin Gersner. Bereits als Spielerin war Brockshus-Schröder verlängerte Arm von Trainer Haverkamp. „Ich freue mich, dass Cordula dem Handball nicht den Rücken kehrt, sondern uns mit ihrem Wissen und Organisationstalent bereichern wird“, sagte Gersner.

Grüppenbühren/BTB – Wilhelmshaven II 27:24. Grüppenbühren/Bookholzberg tat sich gegen das Schlusslicht sehr schwer. Die Gastgeberinnen kamen nach zehn Minuten besser ins Spiel und führten nach 13 Minuten mit 8:5. Über 10:9 (19.), 15:12 (Pause), 22:16 (43.) und 24:22 (51.) blieb die Partie aber immer spannend, weil sich Unkonzentriertheiten in die Aktionen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mischten. Mit einer starken Deckungsarbeit sorgten die Gastgeberinnen dann aber dafür, dass der Gegner auf Abstand gehalten wurde.