Ein Angebot der NOZ

Handball-Landesligen A-Mädchen der HSG Delmenhorst gewinnen in Edewecht

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 06.09.2017, 18:32 Uhr

Die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Delmenhorst sind mit einem Sieg in die Saison 2017/2018 gestartet. Der Landesligist setzte sich beim VfL Edewecht mit 30:19 durch. Die B-Juniorinnen des TV Neerstedt feierten einen Derbysieg.

Mit dem deutlichen 30:19 beim VfL Edewecht haben die A-Juniorinnen der HSG Delmenhorst in der Handball-Landesliga Nord einen gelungenen Start erreicht. Bei den B-Juniorinnen setzte sich der TV Neerstedt gegen die die HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 25:16 durch.

A-Juniorinnen

Edewecht – HSG Delmenhorst 19:30 (11:13). HSG-Trainer Karsten Winkelmann, der das Team erst nach den Relegationsspielen übernommen hattt, war nach der Partie sehr zufrieden. Da die Vorbereitung nicht optimal verlaufen war, wusste man im Vorfeld nicht, wo die Mannschaft steht. In der ersten Hälfte taten sich die Delmenhorsterinnen sehr schwer und scheiterten oftmals an der gegnerischen Torhüterin.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel lief bei Edewecht nicht mehr viel zusammen und die Gäste kamen immer besser in Fahrt. Die Deckung und Torhüterin Birte Strackerjan wurden immer stärker. Der VfL erzielte elf Minuten lang keinen Treffer. Im Angriff steigerten sich die Delmenhorsterinnen ebenfalls und nutzten die Chancen konsequenter. Am Ende der Partie stand bei der HSG ein klares und verdientes 30:19 zu Buche.

B-Juniorinnen

TV Neerstedt – HSG Harpstedt/Wildeshausen 25:16 (14:5). Die gastgebende Mannschaft von Cordula Schröder-Brockshus ging hoch motiviert in dieses Derby. Von Beginn an trumpfte der TVN mit einer starken Abwehr auf und legte damit den Grundstein zum Erfolg. Darüber hinaus lobte die Übungsleiterin das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Dadurch kamen ihre Spielerinnen immer wieder zu Tempogegenstößen, die sie erfolgreich abschlossen.

Bereits nach 15 Minuten lagen die Neerstedterinnen mit 11:2 vorne. Mit einem Neun-Tore-Vorsprung gingen sie auch in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde der TVN nachlässiger. Er leistete sich Fehler und nahm das Tempo heraus, doch den großen Rückstand holten die Gäste nicht mehr auf. Trainerin Schröder-Brockshus freute sich vor allem darüber, dass die Mannschaft das Fehlen von Spielmacherin Lis Rieken und Lina Schulenberg so gut kompensierte. Ein Extra-Lob verdienten sich Torhüterin Emma Logemann und Henrike Bartelt, die zehn Treffer erzielte.