Ein Angebot der NOZ

Handball-Landesligen Niederlagen für Delmenhorst, Neerstedt und Hoykenkamp

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 28.09.2016, 09:01 Uhr

Bitterer Landesliga-Spieltag für die Nachwuchs-Handballerinnen der HSG Delmenhorst, der TS Hoykenkamp und des TV Neerstedt: Sie mussten Niederlagen hinnehmen.

A-Mädchen: JSG Wilhelmshaven – HSG Delmenhorst 42:15 (25:5). Die HSG trat mit einem kleinen Kader aus neun Spielerinnen an. Das Team fand nicht ins Spiel und geriet mit 1:8 ins Hintertreffen. Trainer Marco Steiger vermisste den Kampfgeist. Die Gastgeberinnen kamen zu vielen leichten Toren. Zur Pause führten sie uneinholbar mit 25:5. Anschließend zeigten sich die Delmenhorsterinnen von ihrer besseren Seite. 20 Minuten lang gestalteten sie die Partie ausgeglichener, ehe ihnen die Kraft fehlte und der Rückstand nochmals größer wurde.

TS Hoykenkamp – HSG Bruchhausen-Vilsen 20:29 (7:14). Beide Mannschaften zeigten zu Beginn gute Leistungen. Sie erspielten sich viele gute Chancen. Allerdings: Hüben wie drüben fanden nur wenige Würfe den Weg ins Netz. Nach zehn Minuten stand lediglich ein 2:2 zu Buche. Dann stieg die Trefferquote, doch kein Team konnte sich absetzen. Ab der 20. Minute schlichen sich technische Fehler ins Angriffsspiel der TSH ein, die dazu führten, dass sie zur Pause mit 7:14 zurücklag. Dass der Rückstand nicht noch höher war, hatte die Mannschaft ihrer Torhüterin Aileen Gibbins zu verdanken. Die Hoykenkamperinnen erreichten die Leistung aus der Anfangsphase dann nicht mehr, sodass die Gäste letztlich souverän siegten. In der 46. Minute war TSG-Torhüterin Gibbins verletzt ausgefallen. Feldspielerin Jaqueline Barnickel sprang ein und machte ihre Sache gut.

B-Mädchen: Jugendhandball Wümme - TV Neerstedt 20:16 (11:8). TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus war nach der Partie sehr enttäuscht. Gerade ihre Leistungsträgerinnen „hatten einen einen rabenschwarzen Tag erwischt“. Hinzu kam schlechte Deckungsarbeit. Nur bis zum 3:3 blieb der TVN auf Augenhöhe, danach nahmen die Gastgeberinnen das Heft in die Hand. Sie kamen immer wieder leicht in Ballbesitz, da der TVN im Angriff unkonzentriert agierte. Wümme zog bis auf 9:4 (17.) davon. Ein kurzes Aufbäumen gab es beim TVN vor der Pause. Das Team verkürzte den Rückstand auf drei Tore. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeberinnen ihre Führung aber schnell wieder aus.