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Handball-Landespokal der Frauen HSG Hude/Falkenburg scheidet ohne Niederlage aus

Von Lars Pingel | 15.10.2017, 19:28 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben den Sprung in die dritte Runde des Landespokals verpasst. Sie wurden in einem Vierer-Turnier in Petersfehn nach zwei Unentschieden und einem Sieg Zweite.

Nicht verloren und doch ausgeschieden. Das ist die Bilanz der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg der zweiten Runde im NHV/BHV-Pokal. Die HSG, die nicht in Bestbesetzung antrat, wurde am Samstag in Petersfehn in einem mit vier Oberligisten stark besetzten Turnier mit 4:2 Punkten Zweite. Sie hatte in den Partien über 2x15 Minuten gegen den ATSV Habenhausen mit 18:12 gewonnen. Gegen die gastgebende SG Friedrichsfehn/Petersfehn (11:11) und die HSG Wilhelmshaven (13:13) gab es Unentschieden. „Die gute Erkenntnis ist, dass wir auch mit dem Kader, mit dem wir angetreten sind, mithalten können“, sagte HSG-Trainer Timo Stein.

Zweimal im Siebenmeterwerfen

Trotzdem, das Ausscheiden in dem Kräftemessen der Ligakonkurrenten sei schon etwas ärgerlich, sagte Stein. In der Partie gegen Wilhelmshaven verspielte sein Team ein 7:2 (8.). Im zweiten Abschnitt gelangen nur vier Treffer, die Stein-Sieben lag knapp drei Minuten vor Schluss mit 11:13 zurück. Mit einem energischen Schlussspurt rettete sie sich mit zwei Treffern der im gesamten Turnier stark aufspielenden Lena Seidel das Remis. Das anschließende Siebenmeterwerfen verlor die HSG.

In einer ausgeglichenen Partie gegen die Gastgeberinnen warf Jessica Galle 32 Sekunden vor Schluss das 11:11. Die HSG erkämpfte sich dann den Ball. „Der Angriff wurde durch ein Foul gestoppt“, berichtete Stein. Leider habe es den aus seiner Sicht fälligen Strafwurf nicht gegeben. „Das muss man hinnehmen.“ Ihr zweites Siebenmeterwerfen gewann die HSG.

Das war aber bedeutungslos, denn nachdem die HSG gegen Habenhausen einen souveränen Sieg eingefahren hatte, setzten sich die gastgebenden Ammerländerinnen im letzten Spiel gegen Wilhelmshaven sicher durch (20:13). Da sie auch gegen Habenhausen gewonnen hatten (18:13) zogen sie in Runde drei ein.