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Handball-Oberliga Böse Packung für HSG Hude/Falkenburg

Von Richard Schmid | 03.02.2019, 22:34 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg zeigen einen katastrophalen Auftritt bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Trainer Dean Schmidt kündigt Konsequenzen an.

Eine herbe Klatsche haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Samstag bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn kassiert. Mit 19:30 (12:17) ging die HSG gegen den Tabellenachten regelrecht unter. Nach der unglücklichen Heimniederlage nur zwei Tage zuvor gegen den VfL Oldenburg III ist damit der Start ins neue Jahr deutlich missglückt. „Wir haben völlig verdient verloren. Die Niederlage hätte auch deutlich höher ausfallen können“, ärgerte sich ein angefressener Dean Schmidt, der das Team zusammen mit Birgit Deeben trainiert. „Statt sich an die taktischen Vorgaben zu halten, die wir besprochen haben, ist die Mannschaft wieder in alte Schemata gefallen“, schimpfte er. Einen möglichen Kräfteverschleiß nach dem kräftezehrenden Spiel zwei Tage zuvor, wollte er nicht gelten lassen. „Daran lag es nicht“, meinte Schmidt. Vielmehr mache sein Team, wenn es unter Druck gerate, die alten Fehler: „Überhastete Anspiele, Ballverluste und Fehlwürfe. Das müssen wir endlich abstellen.“

„Das muss aufgearbeitet werden“

Nach einer solchen Packung hatte es in den ersten Minuten nicht ausgesehen. Die Gäste gestalteten das Spiel nicht nur ausgeglichen, sondern lagen in der 11. Minute sogar mit drei Treffern in Front (7:4). Doch danach lief nicht mehr viel zusammen. Mit einem 9:1-Lauf bis zur 25. Minute zogen die Gastgeberinnen davon. Zwar bäumte sich Hude/Falkenburg bis zum Halbzeitpfiff noch ein wenig auf, doch in der zweiten Hälfte war es endgültig um den Spielfluss geschehen. Immerhin gelang den Gästen nach Wiederanpfiff der erste Treffer, doch fortan ging so gut wie gar nichts mehr. Allein zwischen der 35. und 42. Minute schlug es siebenmal im Kasten der Gäste ein, die wiederum in dieser Zeit kein einziges Tor erzielten. Danach ließ es Friedrichsfehn/Petersfehn etwas ruhiger angehen, sodass die HSG mit dem 19:30 am Ende noch gut bedient war. „Birgit und ich werden jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen. Aber das, was heute passiert ist, muss definitiv aufgearbeitet werden“, sagte Schmidt. Viel Arbeit also, die auf das Trainergespann zukommt, um die HSG-Handballerinnen wieder in die richtige Spur zu bringen.