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Handball-Oberliga Das Selbstvertrauen bei der HSG Delmenhorst kehrt zurück

Von Klaus Erdmann | 15.11.2018, 07:34 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst treten am Freitagabend (20.30 Uhr) bei der SG Achim/Baden an. Trainer Jörg Rademacher hofft auf den ersten Auswärtssieg. Hinter den Namen Torben Sudau und Mirko Lettmann befinden sich Fragezeichen.

Im Gegensatz zum 3. November, als die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst ursprünglich bei der SG Achim/Baden antreten sollten und die Begegnung aufgrund des unbespielbaren Hallenbodens ausfallen musste, haben sich die Vorzeichen vor dem heutigen Treffen geändert. Seinerzeit hatte die HSG die Partie zuvor verloren (26:29 gegen die TV Bissendorf-Holte) und die Achimer blickten auf einen Sieg zurück (30:26 beim TSV Bremervörde). Jetzt ist es umgekehrt: Der hiesige Aufsteiger reist mit einem Erfolgserlebnis an (32:28 über die HSG Barnstorf/Diepholz), die Gastgeber kassierten zuletzt eine klare Niederlage (21:35 beim OHV Aurich). Die Partie beginnt heute um 20.30 Uhr in der Halle des Sportzentrums Lahof.

Was hat – abgesehen von zwei wichtigen Punkten – das 32:28 gegen Barnstorf der HSG gebracht? „Selbstvertrauen“, antwortet Cheftrainer Jörg Rademacher. Es sei ein Vier-Punkte-Spiel gewesen und der Sieg hätte dem Verein Ruhe gebracht. Befänden sich nur vier Punkte auf dem Konto, wäre der Druck immens gewesen. Die HSG hat es jedoch auf 6:10 Zähler gebracht und im Falle eines Sieges würde sie, die Nr. 9, ebenso wie der gastgebende Tabellensiebte 8:10 Punkte melden. Apropos Sieg: „Wir müssen auch auswärts mal was mitnehmen“, betont Rademacher, dessen Team die drei Auftritte in fremden Halen ausnahmslos verloren hat.

Doch er weiß, dass eine schwere Aufgabe wartet. Achim/Baden sei in der Defensive gut aufgestellt, spiele eine gute erste und zweite Welle. Der Gegner habe beachtliche Ergebnisse erzielt. Das 21:35 beim nach neun Spielen verlustpunktfreien Spitzenreiter Aurich klammert der Trainer aus: „Das Ergebnis darf man nicht überbewerten. Aurich ist das Nonplusultra.“

Er ist froh darüber, dass Frederic Oetken wieder voll einsatzfähig ist. Ob Torben Sudau und Mirko Lettmann (beide Grippe) mitwirken können, vermochte Rademacher nicht zu sagen. Er strahlt Zuversicht aus: „Die Mannschaft trainiert gut. Ich habe ein gutes Gefühl.“ Keine Frage: Ein Erfolgserlebnis bei der SG Achim/Baden würde dem Selbstvertrauen der Handballer der HSG einen weiteren Schub geben.