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Handball-Oberliga der Frauen HSG Hude/Falkenburg greift nach Platz vier

Von Richard Schmid | 15.12.2018, 19:15 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg treten zum Jahresabschluss im Verfolgerduell beim TV Oyten II an. Die Punkte aus dem Stade-Spiel sind derweil auch offiziell gesichert.

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gehören in der Oberliga schon zum Inventar in der Spitzengruppe, auch in dieser Saison ist die Bilanz mit Platz fünf und 18:8 Punkten nach abgeschlossener Hinrunde sehr vorzeigbar. Bei einem Sieg im letzten Spiel des Jahres beim TV Oyten II am Sonntag (17 Uhr, Halle Pestalozzistraße in Oyten) würde die HSG mindestens auf Rang vier überwintern. Aber, warnt Trainer Dean Schmidt, „Oyten ist zu Hause sehr stark. Das wird definitiv nicht so einfach.“ Auch beim 28:22 Hinspiel tat sich Hude/Falkenburg lange Zeit schwer.

VfL Stade zieht Einspruch zurück

Die Stärke der Drittliga-Reserve ist leicht nachzuweisen, hat Oyten doch alle bisherigen Spiele in eigener Halle gewonnen, obwohl die ehemalige Zweitliga-Torschützenkönigin Jaqueline Nowak mit einem Kreuzbandriss seit Wochen fehlt. „Oyten hat ihren Ausfall nicht nur gut kompensiert, die Mannschaft ist im Angriff deutlich variabler geworden“, meint Schmidt, dessen Team nach dem überraschenden Auswärtssieg in Stade selbstbewusst ist: „Wir wollen da ansetzen, wo wir in Stade aufgehört haben.“

Apropos Stade. Der VfL hatte nach der Niederlage gegen Hude/Falkenburg Protest gegen die Wertung eingelegt. Nach Ansicht der VfL-Verantwortlichen hätte es zwei Sekunden vor Schluss neben einer Zeitstrafe gegen die Huderin Maike Deeben keinen Freiwurf, sondern einen Siebenmeter geben müssen. Auf Nachfrage erklärte nun der Stader Trainer Dennis Marinkovic, den Einspruch zurückzuziehen: „Nach Rücksprache mit dem Verband wäre ein Einspruch aussichtslos gewesen, da es sich um eine Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter handelte.“ Hude/Falkenburg wird’s freuen, denn so bleiben die beiden Punkte auf der Habenseite.