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Handball-Oberliga der Frauen HSG Hude/Falkenburg wahrt Heimnimbus

Von Richard Schmid | 19.11.2017, 22:50 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg feierten im sechsten Spiel in eigener Halle den sechsten Sieg. Sie schlug den VfL Oldenburg II mit 31:25 (14:12). Ihr Trainer Timo Stein lobte das gute Umschaltspiel.

Mit einem souverän herausgespielten 31:25 (14:12)-Sieg gegen die dritte Mannschaft des VfL Oldenburg haben die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ihren Heimnimbus gewahrt. Nach allen sechs Heimspielen dieser Saison verließ der Oberligist als Sieger den Platz. „Wir haben heute neben unserem Spiel gegen Garrel unsere beste Saisonleistung abgerufen“, sagte HSG-Trainer Timo Stein. „Das ist umso bemerkenswerter, weil wir eigentlich gegen die zweite Oldenburger Mannschaft gespielt haben.“ In der Tat liefen für den VfL viele Spielerinnen aus dem Drittliga- sowie dem A-Jugend-Bundesligateam des Vereins auf.

In der Anfangsphase taten sich beide Teams schwer, zu Torerfolgen zu kommen. Zu stabil standen die Abwehrreihen. Beide Torfrauen, sowohl Mareen Rump (Hude) als auch Fenja Hassing (Oldenburg), erwischten einen glänzenden Tag. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe die HSG – bezeichnenderweise durch einen Siebenmeter von Jessica Galle – zu ihrem ersten Torerfolg kam. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spielchen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Zwar gelang es der HSG, sich bis zur 12. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung zum 5:2 herauszuspielen, der jedoch nur wenig später durch den VfL wieder zunichtegemacht wurde. In der 20. Minute übernahm Oldenburg sogar die Führung, doch die HSG kämpfte sich nicht nur wieder heran, sondern ging mit zwei Toren Vorsprung (14:12) in die Halbzeitpause.

Trainer Timo Stein hat wenig zu kritisieren

Auch bis Mitte der zweiten Hälfte wogte das Match vor gut 180 Zuschauern hin und her. Dann bekam die Stein-Sieben das Geschehen immer besser in den Griff. „Unser Umschaltspiel war vor allem in der zweiten Halbzeit überragend“, analysierte der HSG-Coach. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann das Anspiel an den Kreis. „Wir haben unsere Kreisläuferinnen zu hoch angespielt“, bemängelte Stein, der gleichwohl mit dem variantenreichen Angriffsspiel sehr zufrieden war. „Vor allem Mareike Zetzmann hat ihr bestes Saisonspiel gezeigt“, freute er sich.

Gegen Ende fiel das Team der Oldenburgerinnen immer mehr auseinander. Es konnte dem Spiel der HSG nichts mehr entgegensetzen. Die Versuche des VfL, die Partie mit offensiver Manndeckung sowie mit sieben Feldspielerinnen noch zu drehen, verpufften, zumal sich auch mehr und mehr Konzentrationsfehler in den Spielaufbau einschlichen. Außerdem ließ die souveräne Abwehr der HSG so gut wie nichts mehr zu.