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Handball-Oberliga der Frauen Kein Wurfglück für die HSG Hude/Falkenburg

Von Richard Schmid | 25.11.2018, 20:00 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg unterliegen bei der SG Findorff – auch weil sie zwischendurch 13 Minuten lang ohne Treffer bleiben.

Dean Schmidt hatte zweifellos schon erfreulichere Abende in seinem Handballer-Leben als am Samstag. Der Trainer verlor mit den Frauen der HSG Hude/Falkenburg bei der SG Findorff mit 18:24 (9:10), wurde zwischendrin von den Schiedsrichtern verwarnt und hatte danach einigen Anlass, sich zu ärgern. „Es kann nicht sein, dass wir so viele Würfe vergeigen“, schimpfte der konsternierte Coach. „Unser Hauptmanko ist die dürftige Chancenverwertung. Wir lassen unendlich viel liegen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison.“ Die beiden Unparteiischen bekamen auch ihr Fett weg („Das war alles andere als Oberliganiveau“). Allerdings sei das nicht der Grund für die Pleite: „Die Niederlage haben wir uns schon selbst zuzuschreiben.“

Dabei erwischte Hude/Falkenburg den besseren Start. Bereits nach wenigen Sekunden gelang Katharina Stuffel der erste Treffer. Ausgeglichen ging es weiter, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Noch zweimal hatten die Gäste in Halbzeit eins die Nase vorn: In der 22. Minute gelang Jessica Galle das 8:7, wenige Minuten später warf Mareike Zetzmann, mit sechs Treffern beste Werferin für Hude/Falkenburg, das 9:8. Allerdings blieb das dann über 13 Spielminuten lang auch der letzte Treffer der Gäste.

Vor allem in der zweiten Hälfte fehlte Schmidts Team das Wurfglück. „Wir erspielen uns die besten Möglichkeiten und kriegen den Ball nicht ins Tor“, sagte der Trainer. Er kritisierte zudem, dass sich sein Team, das auf Rang fünf abrutschte, durch die Schiedsrichter aus dem Konzept bringen ließ. „Durch dieses Hadern fehlte uns die notwendige Konzentration. Hier müssen sich meine Spielerinnen mehr in die Pflicht nehmen.“