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Handball-Oberliga der Männer TV Neerstedt empfängt den VfL Edewecht

Von Lars Pingel | 02.10.2015, 14:30 Uhr

Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt empfangen in ihrem zweiten Heimspiel der Saison 2015/2016 den VfL Edewecht. Die Partie wird an diesem Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen.

Die Vorgabe ist klar. „Wir müssen uns steigern“, sagt Jörg Rademacher, Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt, vor dem Heimspiel seines Teams gegen den VfL Edewecht, das an diesem Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen wird, mit einem Blick zurück. Sein Team hatte am vergangenen Wochenende bei der SVGO Bremen, zwar gewonnen (31:27) , seinen Coach hatte es aber nicht überzeugt. „Wenn wir so gegen Edewecht spielen, haben wir keine Chance“, erklärt er.

Edewechter mit Zweitligaerfahrung

Der Aufsteiger aus Edewecht, der als Meister der Verbandsliga Nordsee den Sprung in die vierthöchste Spielklasse schaffte, hat seinen Kader vor der noch jungen Saison 2015/2016 prominent verstärkt. Vom Oberligisten TV Cloppenburg kam der zweitligaerfahrene Nils Bötel als Spielertrainer. Auch Renke Bitter und Robert Delinac, die von den Drittligisten HSG Varel und OHV Aurich zum VfL wechselten, waren schon in der zweithöchsten Klasse aktiv. Vom dänischen Zweitligisten Hjallerup IF holte der Ammerländer Klub seinen vierten „Neuen“, den Rechtsaußen Benjamin Batsberg. „Der VfL ist für mich eine Mannschaft, die unter die ersten Fünf kommen wird“, sagt TVN-Trainer Jörg Rademacher über den Konkurrenten, der weitere Akteure, die schon hochklassig gespielt haben, aufbieten kann. Dass die Edewechter nach ihren Auftaktspielen gegen die HSG Barnstorf/Diepholz (22:30) und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (27:28) noch keinen Punkt auf ihrem Konto haben und so Rang elf belegen, ändert an Rademachers Einschätzung nichts. „Sie haben gegen die eins und die zwei der Tabelle verloren – und sie mussten in diesen Partien einige Leistungsträger ersetzen“, sagt er. „Wir dürfen und werden den VfL nicht am Tabellenplatz messen.“ In Neerstedt werde der eine oder andere VfL-Spieler, der zuletzt passen musste, wieder dabei sein. „Mit unserer jungen Truppe sind wir nur Außenseiter“, folgert der TVN-Trainer.

Rademacher wünscht sich Rückenwind von der Tribüne

Ein Außenseiter, der aber, wenn er seine Chance bekommt, entschlossen zugreifen will. „Für uns wird es darauf ankommen, an unsere obere Leistungsgrenze heranzukommen“, sagt Rademacher. Er wünscht sich, dass möglichst viele TVN-Fans seinen Spielern von der Tribüne aus helfen, diese zu erreichen: „Das haben sie sich mit den ersten beiden Siegen verdient“, findet er.

TVN „muss konzentriert abschließen“

Die Grundvoraussetzung dafür, den Edewechtern Paroli bieten zu können, ist, dass seine Mannschaft eine überzeugende Abwehrleistung bietet. „Wir werden Mittel finden müssen, den starken VfL-Rückraum oft zu stoppen“, erklärt Rademacher. Aber auch in Ballbesitz werde sich sein Team kaum Fehler erlauben können, fügt er hinzu. „Wir müssen unsere Konzepte durchspielen und konzentriert abschließen.“