Ein Angebot der NOZ

Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg erwartet den TV Dinklage

Von Lars Pingel | 22.04.2018, 12:31 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg empfangen an diesem Sonntag den TV Dinklage. Die Partie wird um 16.30 Uhr in der Halle am Huder Bach angepfiffen.

Das Abschlusstraining wurde spontan zu einer „teambildenden Maßnahme“. Berufsbedingte Absagen und die lange Verletztenliste hatten dazu geführt, dass nur noch fünf Spielerinnen des Handball-Oberligisten HSG Hude/Falkenburg für die letzte Einheit vor dem Heimspiel gegen den TV Dinklage bereitstanden, das an diesem Sonntag um 16.30 Uhr in der Halle Huder Bach beginnt. „Wir sind dann Eis essen gegangen“, erzählt HSG-Trainer Dean Schmidt – und freut sich über die positive Wirkung: „Das war das Beste, was wir machen konnten.“

HSG soll clever spielen

Die Gespräche in schöner Atmosphäre könnten dazu geführt haben, dass der Frust über das 25:36, das die HSG am zurückliegenden Sonntag beim VfL Oldenburg III kassiert hatte, endgültig vertrieben wurde, sodass die Partie gegen Dinklage mit neuem Mut angegangen werden kann. Der wird nötig sein, um den Tabellensechsten, der die zweitbeste Abwehr der Liga (im Schnitt 23,65 Gegentore pro Spiel) stellt, zu besiegen. „Ich erwarte eine andere Körpersprache. Wir müssen uns anders verhalten“, sagt Schmidt mit Blick auf die Partie in Oldenburg. „Wir müssen cleverer agieren und nicht dem Gegner in die Karten spielen.“

Katharina Stuffel zurück im Kader

Die Personalsituation der HSG bleibt angespannt. Beim VfL trat sie zu neunt an. „Es sieht nicht wirklich besser aus“, sagt Schmidt vor dem Vergleich mit Dinklage. Lisa-Marie Hillmer steht neu auf der Ausfallliste, dafür ist Katharina Stuffel zurück im Aufgebot. Da die HSG II zeitgleich antritt, ist von dort kaum Unterstützung möglich.