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Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg gewinnt bei der SG Findorff

Von Lars Pingel | 20.11.2016, 18:39 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben bei der SG Findorff einen 27:23-Arbeitssieg gefeiert. Sie warfen die entscheidenden Tore erst in der Schlussphase.

Dean Schmidt war ganz ehrlich. „Das war kein Spiel für Handball-Ästheten“, sagte der Trainer des Frauenteams der HSG Hude/Falkenburg über die Oberliga-Partie seiner Mannschaft bei der SG Findorff. Dem 27:23 (11:12)-Arbeitssieg konnte er trotzdem Positives abgewinnen. „Uns sind ein paar Sachen aufgezeigt worden, die wir verbessern müssen“, erzählte der HSG-Trainer schon mit Blick auf die nächste Aufgabe. Am Sonntag, 16.30 Uhr, empfängt Hude/Falkenburg (13:5 Punkte) in Ganderkesee den TV Cloppenburg (12:6) zum Verfolgerduell: „Dafür müssen wir uns steigern.“

HSG vergibt einige gute Chancen

Ein Punkt, an dem Schmidt mit seinen Spielerinnen in den nächsten Trainingseinheiten wohl arbeiten wird, ist die Chancenverwertung. Vor allem nach Kontern ließ sein Team am Samstag viele gute Möglichkeiten aus. Das führte dazu, dass die Partie bis in die Schlussphase offen war. „Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir fünf Tempogegenstöße vergeben. Wir hätten 19:13 führen können. Das war sehr ärgerlich“, sagte Schmidt. Auch weil sich die HSG durch ihre Abschlussschwächen um den Lohn für die gute Abwehrarbeit brachte, die sie in einer 3-2-1- und einer 6-0-Aufstellung leistete.

Dean Schmidt macht sich keine Sorgen

Der HSG fehlte Janna Müller, die auf der Anreise von einer Panne aufgehalten worden war. Ihre Teamkameradinnen fanden gegen kampfstarke Gastgeberinnen schwer in die Partie. Sie lagen zur Pause zurück (11:12). Nach dem 22:22 (54.) gelang der HSG ein 5:1-Lauf. „Ich hatte keine Panik, dass wir verlieren könnten“, sagte Schmidt. „Die Mannschaft hat oft gezeigt, dass sie solche Spiele über ihre individuelle Klasse im Eins-gegen-Eins für sich entscheiden kann.“