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Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg tritt beim Spitzenreiter an

Von Lars Pingel | 22.02.2019, 16:03 Uhr

Schwere Aufgabe für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Das von Personalsorgen geplagte Team tritt an diesem Samstag beim Spitzenreiter SFN Vechta an.

Dean Schmidt, der gemeinsam mit Birgit Deeben die sportlichen Geschicke der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg lenkt, geht davon aus, dass die Gastgeberinnen seines Teams auch am Ende der Saison 2018/19 in der Tabelle dort stehen werden, wo sie sich vor dem 18. Spieltag platziert haben: ganz oben. „Ich denke schon“, sagt er vor dem Vergleich mit den SFN Vechta, „das ist die konstanteste Mannschaft“. Hude/Falkenburg geht das Duell mit dem Klassenprimus, das an diesem Samstag um 17.30 Uhr in der Halle an der Brüsseler Straße angepfiffen wird, immer noch ziemlich geschwächt an, da eine Erkältungswelle zusammen mit den bereits bestehenden Verletzungssorgen weiterhin für Personalprobleme sorgt.

Termin für Nachholspiel gegen ATSV Habenhausen steht fest

Die HSG hatte am zurückliegenden Wochenende das Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen, das für den 17. Februar angesetzt war, wegen der vielen Ausfälle sogar verlegen müssen. Inzwischen ist ein Termin gefunden worden. Die Partie wird am Donnerstag, 28. Februar (20.45 Uhr, Halle Huder Bach), nachgeholt.

HSG Hude/Falkenburg setzt auf Deckungsarbeit

Vor dem Spiel in Vechta sind dann auch Trainingseinheiten ausgefallen, berichtet Schmidt. Er selbst musste krank ein paar Tage passen – und weiß deshalb, wie geschwächt seine Spielerinnen sind. „Das wird hart für sie“, erklärt er mit Blick auf die 60 Spielminuten beim Tabellenführer und folgert: „Wir sind so etwas von Außenseiter.“ Sein Team, dessen endgültige Besetzung erst kurzfristig feststehen wird, werde in der Offensive kaum auf eingespielte Kombinationen bauen können. „Es wird nur über die Deckung und eine gute Torwartleistung gehen“, erklärt der HSG-Trainer deshalb: „Und dann schauen wir mal, ob wir Vechta ärgern können.“