Ein Angebot der NOZ

Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg verliert beim TV Dinklage

Von Richard Schmid | 26.11.2017, 21:08 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert: Sie verloren beim TV Dinklage mit 23:31.

Auswärts setzte es für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg zum dritten Mal hintereinander eine deutliche Niederlage. Nach dem 23:31 (11:16) beim TV Dinklage ist das Team von HSG-Trainer Timo Stein auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht. „Wir haben mal wieder unser zweites Gesicht gezeigt“, sagte Stein, der bei seinem Team die nötige Cleverness vermisste. „Dinklage war kämpferisch in jeder Hinsicht besser. Wir haben es sowohl defensiv als auch offensiv versäumt, den Kampf anzunehmen“, erklärte er.

HSG-Trainer Timo Stein kritisiert Abwehrleistung

Hude/Falkenburg kam nur schwer ins Spiel. Nach acht Spielminuten stand es bereits 6:3 für die Gastgeber, die in den folgenden zehn Minuten mit einem 6:2-Lauf ihren Vorsprung bis auf 12:5 ausbauten. „Unser Eins-gegen-Eins-Verhalten war nicht gut, dadurch haben wir zu viele leichte Gegentore erhalten. Unsere Deckung war deutlich zu offen“, sagte der HSG-Coach. Sein Team gestaltete die Partie im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zwar einigermaßen offen und ließ den Rückstand nicht noch größer werden. Dennoch hatte es nie den Anschein, Hude/Falkenburg könnte das Spiel noch drehen.

Den endgültigen Knackpunkt zu ungunsten der der HSG gab es zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Stein-Sieben verkürzte auf 12:16 und hatte nach Ballverlust des TV Dinklage die Chance, den Rückstand auf drei Tore zu verringern. Doch der Ball wurde leichtfertig vertändelt, im Gegenzug stellte das Team aus dem Landkreis Vechta den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her. Mit diesem Treffer wurde Hude/Falkenburg endgültig der Zahn gezogen. „Wir haben anschließend viele falsche Entscheidungen getroffen. Zahlreiche Bälle wurden verworfen, unser Spiel war einfach nicht akzeptabel“, so Stein, der generell bemängelte, dass seinem Team auswärts die notwendige Ruhe fehle. „Das müssen wir unbedingt abstellen“. Auf den HSG-Coach wartet also viel Arbeit, wenn das Ziel, endlich auch auswärts einen doppelten Punktgewinn einzufahren, erreicht werden soll.